Wie das mit ’spin­ner­ten Ideen‘ so ist –

sie verschwin­­­den wieder oder aber sie blei­­ben.

Und im letz­­­te­ren Falle wird man sich über­­­le­gen müs­sen, wie man ihnen begeg­­nen und wie man sie umset­zen will. Und so fing alles an.

Zu Fuß, mit Rucksack – von zuhause

In den zurück­lie­genden Jahren haben wir zahl­­lose Jakobs­­wege in Spanien, Portugal und Frank­­reich erlau­­fen. Dann kam uns vor einigen Jahren die verrückte Idee: „mit Ruck­­­sack und zu Fuß den Weg vor der eige­­nen Haus­­türe zu begin­­nen“ – nicht wie zuvor mit dem Flieger in den Urlaub, um dann dort einige hundert Kilo­­meter zu laufen. Rund 3.500 Kilo­­meter von Bremen ins nord­­spa­­nische Santiago de Compostela. Zu Fuß. Unser Jakobs­­weg. Die Umset­­­zung dieser ’spin­­ner­­ten Idee‘ ist längst gesche­hen. Inzwi­­­schen Geschichte. Sie ist zu einem Teil unse­­­res Lebens­­­weges gewor­­­den. Und ganz neben­bei bemerkt, so anstren­­gend manches auch war, wir wollen keine Stunde und keinen Schritt davon missen.

Und noch eine ’spinnerte Idee‘

Einige Jahre später ereilte uns eine neue ’spin­ner­te Idee‘. Haben wir uns doch in den zurück­­­lie­­­gen­den Jahren, mehr als einem Jahr­­­zehnt, über schöne Details in Pilger- und Wan­der­­füh­­rern gefreut, gestaunt und so manches Mal auch gedacht: „Das könnte man doch besser machen“. Nicht nur reden. Anpacken. Seit Beginn 2018 wollen wir es besser machen. In den kommenden zwei Jahren sollen unsere ersten zwei Pilgerweg- und Wan­­der­­­führer im Buch­­­handel erhält­­lich werden.

Neuer Pilgerführer 2019

Mit den Recherchen am Schreib­­tisch und vor Ort haben wir bereits begon­­­nen. Im vergan­­­genen Jahr konn­ten wir schon Antwor­ten auf Fragen fin­den, die wir uns zuvor weder stel­len mussten, noch darüber Gedan­ken gemacht hätten. Man sagt, der Mensch wachse mit seinen Aufgaben. Wir haben zumin­dest ganz viel Freude an diesen für uns neuen Aufgaben.

Wie es bei uns weitergeht ist künftig auf diesen Seiten zu lesen.

Bis bald.

Die Autoren

Christa und Martin Gottschewski, Anfang Mitte fünfzig, beide seit vielen Jahren erfah­rene Pilger auf verschiedenen Wegen.

Bis heute ist jeder von ihnen – allein oder gemeinsam – mehr als 15.000 Kilo­­meter zu Fuß unterwegs gewesen. Vor einigen Jahren star­­teten sie zudem ihren Weg nach Santiago de Compostela vor der eige­nen Haustür in Bremen – sechs Monate über das Jakobs­­wege­­netz quer durch und in einem friedlichen Europa.

Christa, Kranken­schwester und Dipl. Sprach­heil­­pä­dagogin, ist haupt­­be­ruf­lich beschäf­tigt in einer Klinik und tätig als frei­­be­ruf­­liche Fach­do­zentin. Im Jahre 2017 quali­­fizierte sie sich zudem ehren­­amtlich zur Pilgerbegleiterin.

Martin ist Freizeit­pädagoge und über 28 Jahre als kauf­män­­nischer Angestell­ter tätig. Er beglei­tet seit Jahren Erst­­pilger und Einzel­­pilger in beson­deren Lebenslagen.

Beide sind immer wieder als Begleiter mit interes­­sierten Gruppen unterwegs und sind aktiv enga­giert in Sachen Jakobs­wege – speziell in Nord­deutschland.

Christa und Martin sind Mitglied der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V. – Tempel­hofer Straße 21, D 52068 Aachen
Internet: http://deutsche-jakobus-gesellschaft.de.

Christa ist Wegekoordinatorin für die Via Jutlandica und Martin Beauf­tragter für Nord­deutsch­land der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V. Aachen.

Mit dem Projekt Pilgerführer führen sie die bishe­rige Publi­­kation des Via-Tempora-Verlages für die Via Jutlandica ab 2018 in grund­legend überar­­beiteter Neuauflage fort.

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