Die Welt dreht sich.
Nichts bleibt so, wie es ist.

Wir halten dich auf dem Lau­fen­­den. Hier fin­dest du tempo­­räre und dauer­­hafte Ände­­run­­gen im Weg­­ver­­lauf sowie Tipps, die ande­re Pilger uns haben zukom­­­men lassen. Wich­tiger Hinweis: Die Updates sind nicht in zeitlicher Folge geordnet. Viel­mehr haben wir die Reihen­folge der Infos nach den Kapiteln im Buch – und dann entspre­chend der Folge auf dem Weg – gewählt, soll heißen: Die Änderungen sind nachfolgend aufgeführt, so wie wir sie auf dem Weg antreffen (also „Schritt-für-Schritt„).   🙂

Schreib uns, wenn du eine neue Unter­kunft oder eine beson­­dere Sehens­­wür­dig­­keit entdeckt hast. Bestimmt freuen sich andere Pilger über deinen Tipp.

Neuigkeiten vom Weg und Tipps anderer Pilger findest du hier – sortiert nach den ein­zel­nen Etap­pen des Weges. Du kannst ­­scrol­len und dir die gesamte Liste anschau­en, oder mit­tels QR-Code im Buch zu Beginn eines Kapitel zu der jeweiligen Etap­pe sprin­gen. Wenn du die Liste vor dei­ner Pilger­­fahrt aus­druckst, kannst du sie in Papier­­form mit­­neh­­men. Bedenke aber: Das Aus­­drucken spart Gewicht und schont Ressour­­cen. Viel­­leicht magst du dir je­weils am Vor­abend das Kapitel anschauen.

Mit Hilfe des QR-Codes jeweils am Anfang des Kapitels im Buch springst du auto­­matisch an die rich­tige Stelle auf die­ser Seite. In der nächsten Auflage werden wir die dauer­­haften Neue­­run­­gen im Pilger­­weg- und Wan­der­führer mit ein­fließen lassen.

Via Jutlandica Ostroute

Pilgerweg- und Wander­führer für die Via Jutlandica Ost­route: Ände­rungen am Weg seit Druck­legung im März 2019. Bei den Nach­drucken in 2020 und 2021 haben wir einen Teil der Updates in den Büchern bereits aktualisiert.

Kapitel­übersicht:

(Kapitel 0) Schleswig, vom Bahnhof zum Dom • (Kapitel 1) Schleswig nach → Brodersby • (Kapitel 2) Brodersby nach → Kosel • (Kapitel 3) Kosel nach → Eckernförde • (Kapitel 4) Eckernförde nach → Gettorf • (Kapitel 5) Gettorf nach → Kiel • (Kapitel 6) Kiel nach → Preetz • (Kapitel 7) Preetz nach → Plön • (Kapitel 8) Plön nach → Bosau • (Kapitel 9) Bosau nach → Ahrensbök • (Kapitel 10) Ahrensbök nach → Curau • (Kapitel 11) Curau nach → Lübeck • (Kapitel 12) Lübeck Stadttour

Sollte die Karte auf dem Smartphone zu klein dargestellt werden, kannst du sie einfach mit zwei Fingern „aufziehen“ – und vergrößert anzeigen lassen.  (2019-2022 | Copyright Karte © Edition caminotogo.de)

Kapitel 0 • Schleswig, vom Bahnhof zum Dom

Seite 34 | Nach umfänglichen Restau­rie­rungs­arbeiten ist der Dom nun wieder geöffnet. Es lohnt sich, einen Blick in die Kirche zu werfen. Auch wenn teil­weise noch Gerüste aufge­baut sind, kann man schon erken­nen, wie schön das Innere nach den Restau­rie­rungs­arbeiten wieder erstrah­len wird. Und gerade die Gerüste geben dem alten Gemäuer eine ganz beson­dere Atmos­phäre. Zum Refor­mationstag (31.10.) sollen die Bau­ar­beiten komplett been­det sein. Da auch der Eingangs­bereich neu gestaltet wird, gelangt man momen­tan von der Rück­seite, also von der Norder­dom­straße aus in den Dom. (20210530)

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Kapitel 1 • von Schleswig nach Brodersby

Vorabinfo | Wichtiger Hinweis für Pilgerwanderungen ab dem 15. August 2022 !!

Aufgrund von vorübergehenden Bauarbeiten hat die SchleifähreKapitel zwischen Brodersby und Kosel bis Anfang November ihren Betrieb eingestellt. Bitte ruf dazu schon jetzt die Infos zum Thema (QR-Code im Kapitel von Brodersby nach Kosel) auf und wähle unter den verschiedenen Wegalternativen.

Seite 37 | Das „kleine Traumcafé“ hat den Besitzer und auch den Namen gewech­selt. Nun heißt es Café Alte Apotheke.  Die gute Nachricht: Den „Haus­kuchen­teller“ gibt es weiterhin 😉  – und auch die Öffnungs­zeiten sind geblieben. (20210602)

Seite 39 | Hinter dem Kloster­­ge­lände bietet sich eine sehr schöne Weg­­al­ter­­native bis zur Alten Kreis­­­bahn­­­trasse an. Dieser Weg ist gleich­­lang, aber deut­­lich schöner. An der Schlei kann man sich noch einmal den See­wind um die Nase wehen lassen, wir passieren eine Land­spitze mit dem schönen Namen Kap der Freiheit, und gelan­gen schließ­­­lich über das Schul­­ge­lände der Dänischen Schule an die Alte Kreis­­­bahn­­­trasse. (20200705)

Hier nun die Wegbeschreibung:

Am Klostergelände vorbei, gehen wir nicht nach links in den Holmer Noorweg, sondern wenige Meter versetzt nach rechts auf einen gepflas­­terten Rad- und Fußweg. Dieser führt uns zurück an die Schlei. Linker Hand liegen hoch­­prei­­sige Wohn­­be­­bauung, rechter Hand die Schlei. Zahl­­reiche Bänke, teil­­weise mit Tischen, teil­­weise mit Wetter­­schutz, laden zu einer Pause und viel­leicht auch zu einem Picknick ein. (Foto © CMGOTT 2020)

Am Kap der Freiheit beschreibt der Weg einen Links­bogen, linker Hand liegt das „Restau­rant und Hotel Strand­­leben“. Aufgrund der geho­­be­nen Preis­­kate­­gorie haben wir es in unserer Unter­kunfts­­liste nicht mit aufge­­nom­­men, aber für einen Kaffee und ein Stück Erd­beer­­kuchen wird das Budget mög­licher­­weise reichen? Die Öffnungs­­zeiten sind leider stark ein­ge­­schränkt (Info: Restau­­rant Strand­­leben, Früh­­stück tägl. 8.00-10.30 Uhr 15,-/ pP | Warme Küche Mo-Fr 17.00-21.00, Sa/So 12.00-16.00 Uhr | Bistro, Kaffee u. Kuchen Sa/So 12.00-16.00 Uhr). Weiter geht es entlang der Schlei, an gemau­erten Stufen vorbei (Sitz­­ge­­le­gen­­heit mit Blick auf die Schlei). An dessen Ende gehen wir auf einem schmalen Trampel­­pfad zur Straße Auf der Frei­heit. Wir gehen rechts und über­queren einen kleinen Bach. Dahin­ter führt nach links ein geteer­ter Fuß- und Rad­weg zwi­schen Kletter­­wand und Skater­bahn zur A.P. Møller Skolen, der däni­schen Schule von Schleswig. Wir über­que­ren das Gelände und gelan­gen auf der gegen­­über­­lie­­genden Seite auf die Teerpiste Werk­straße. Hier wenden wir uns nach links, und gehen nach wenigen Metern nach rechts auf die Alte Kreis­­bahn­trasse. Nun befin­­den wir uns wieder auf dem Weg, und finden die gewohnte Ausschil­de­rung.

Sei­ten 41-45 | Die Kirchen­­gemeinde Broders­by-Kahle­by-Molde­nit hat eine neue Web­­seite und ist nun unter: www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/gemeinden/kreisgebiet-schleswig-flensburg/brodersby-kahleby-moldenit zu erreichen. (20190514)

Seite 44 | Gute Neuigkeiten für den Weg unmittelbar vor Brodersby. Der Weg wurde deutlich verbessert. Die Senke,  in der es nach anhal­ten­den Regen­fäl­len schlam­mig bis unpas­sier­bar werden konnte, ist durch einen Holz­bohlen­pfad nun jeder­zeit begehbar gemacht worden. Wir können also in jedem Fall trocke­nen Fußes von Geel über den schönen Knick­pfad nach Brodersby gelangen. (20210514 – Foto © CMGOTT 2021)

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Kapitel 2 • von Brodersby nach Kosel

Seite 46-48 |   Wichtige Mitteilung für alle Pilgernden, die sich nach dem 15.08.2022 ab Schleswig aufmachen. Bis voraus­sichtlich Anfang November 2022 wird die Missunder Fähre außer Betrieb genom­men. (20220814)

Grund dafür sind Umbau­maß­nahmen an den Rampen an beiden Schlei­ufern. Ab Novem­ber wird dann die neue Schleifähre „Missunde III“ ihren Dienst aufnehmen. Fabian Lücht vom LKN Schleswig-Holstein teilt mit: „Sobald wir die Rampen an den Anlege­­stellen umge­baut haben, beginnt für den Fähr­verkehr auf der Schlei ein ganz neues Kapitel. Die neue Fähre wird mit Batterie-/Akkumu­latoren- und Solar­­unter­stützung betrieben werden – modern, größer, leiser und emissionsfrei.“

Auf der Website des NDR finden wir zum Thema einen knapp dreieinhalbminütigen → Filmbeitrag des Schleswig-Holstein magazin. Die Sperrung ist schlecht für uns Pilgernde und für die Menschen vor Ort. Gut, dass es zeitlich begrenzt sein wird. Bereits im November wird uns die neue umwelt­­freund­­lichere Fähre an das andere Schleiufer übersetzen können. Ultreija!

Neue Elektro-Fähre Missunde III (Foto © Schiffstechnik Buchloh)

TiPP: Für Pilgernde ergeben sich in der Zwischen­zeit verschiedene Ausweich­­­mög­­lich­­­keiten. Die detail­­lierten Beschrei­­bungen fin­dest du nach­folgend:

Mit dem Bus von Brodersby nach Süder­brarup, und von dort mit der Bahn nach Eckern­förde. Dabei überquert man die Schlei bei Lindaunis.

Anmerkung:  Normalerweise verkehrt der Zug direkt von Süder­­brarup nach Eckern­­förde. Da die Lindaunis­brücke ebenfalls saniert wird, wird die Fahrt ab dem 15.09.2022 unter­­brochen, und man über­quert die Lindau­nis­­brücke dann zu Fuß. Die Bahnhöfe liegen nördlich und südlich der Brücke (350m).

Verbindung Brodersby – Süderbrarup: Haltestelle Klein-Brodersby (an der Kreu­zung wenige Meter nach links), Bus (Linie 605) Ri Süderbrarup, Abfahrt Mo-Fr alle 120min, 8.00-20.00, Sa alle 120min 9.00-19.00, So 11.00, 15.00, 19.00 Uhr (Fahrtzeit 24min) • Anschluss Süder­brarup – Eckernförde: Bahnhof, bis 13.09. Bahn (RE72), Mo-So stündlich *.30 (Fahrtzeit bis Eckernförde 18min) / am 14.09. Bus (Schienenersatzverkehr) stündlich *.39 (Fahrzeit bis Eckernförde 60min) / ab 15.09. Bahn (RE72), Mo-So stündlich *.46, bis Boren-Lindaunis Schleibrücke Nord (Fahrtzeit 7min), weiter ab Rieseby Schleibrücke Süd (RE73), stündlich *.05 (Fahrtzeit bis Eckernförde 13min).

Sehr schade:  Bei dieser Route verpasst man den Weg von Brodersby über Missunde, Weseby, Kosel und Kochendorf sowie den entlang des Windebyer Noors nach Eckern­förde. Alternative: Man fragt am Busbahn­hof Eckern­förde nach einer weiteren Verbin­dung zurück nach Kosel.

Mit dem Bus von Brodersby bis Süderbrarup und mit der Bahn bis nach Rieseby / ab 15.09. bis nach Lindau­nis­brücke (vgl. Plan A) – und dann von dort zu Fuß nach Kosel. Die Weg­strecke von zu Fuß von Lindau­nis­brücke, Rieseby nach Kosel beträgt knapp 15km (ist also 5km länger als der markierte Jakobs­­weg von Brodersby nach Kosel). Bei dieser Variante verpasst man den Weg von Brodersby über Missunde und Weseby nach Kosel.

Wegbeschreibung ab Lindaunisbrücke:    Wir überqueren die Schlei, passie­ren den Obsthof und das Dorf Stubbe und gehen weitere 400m auf dem Fuß- und Radweg neben der Land­straße. Wenn diese einen 90°-Bogen nach links beschreibt (die Bahn­gleise führen weiter geradeaus), gehen wir auf eine schmale Piste nach rechts (Segenredder). Nach 300m, hinter einer Weide, biegen wir nach links ab in einem Wanderweg. Wir gehen zwischen Feldern, entlang eines Waldes und biegen (nach gut 1km seit dem Abzweig) nach links in den Wald. Achtung, bereits nach 60m, hinter einer Metall­schranke, gelan­gen wir an eine Gabe­lung und wählen den etwas verschlun­­genen linken Weg durch den Wald. Links und rechts des Weges liegen zur Zeit mäch­tige Baum­stämme. Nach 800m biegen wir auf einen schmalen Erdweg nach links. Wir erreichen den Waldrand und gehen inmitten der Felder und in Links- und Rechts­bögen durch die Knick­land­schaft bis nach Rieseby. Wir errei­chen die Haupt­straße, wenden uns nach rechts, und gehen zur Riesebyer St.-Petri-Kirche. Direkt gegen­über der Kirche gehen wir in den Sönder­byer Weg. Nach ca. 2km, direkt nach dem Orts­aus­gangs­schild und vor einem Wald­stück (hier wechselt der Fuß- und Radweg von der linken auf die rechte Straßen­seite), gehen wir auf einen Schotter-Erd-Weg nach rechts. An dessen Ende wenden wir uns nach links und gehen in die nächste Straße rechts (Ravenbarg). Der Unter­grund wechselt von Teer zu Schotter, dann zu Gras, und wir erreichen nach 1km, in Voßkuhl, erneut eine Teer­straße. Hier gehen wir nach rechts. Nach wiederum 1km stößt die Piste auf die Straße Lundshof, hier geht es links. Wir folgen nach 350m dem Rechts­­knick und gelan­gen durch die Felder nach knapp 2km an den Schwan­sen­weg, dem wir nach links folgen. Man erreicht die ersten Häuser von Kosel und schließlich (nach 900m auf dem Schwan­sen­weg ) die Kreuzung in Kosel. Anmerkung: Hier geht es nach rechts zur Kirche, und nach links auf den weiteren Weg in Richtung Eckernförde.

Diese Variante beinhaltet die Busverbindung von Brodersby nach Steinfeld, und von dort zu Fuß über Lindaunis nach Kosel. Diese Variante beinhaltet lediglich eine Busfahrt, kein Umsteigen. Die Wegstrecke von Steinfeld nach Kosel beträgt ca. 20,5 km.

Wegbeschreibung :   Man folgt der Dorfstraße bis zur Süderbraruper Straße (K119) und dieser in selber Lauf­­rich­­tung auf dem Rad- und Fußweg, bis man 850m weiter nach rechts in die Teer­­piste Affegünt gelangt. 1,6km folgt man dieser bis zur Land­straße (L283). Dort ange­­kom­­men geht man nach rechts und erreicht nach weiteren 2,2km die ersten Häuser von Lindaunis. Auf dem Fuß- und Radweg geht es neben der Land­­straße bis an bzw. über die Schlei (weiter mit Plan B).

Diese Wegalter­­native verzichtet komplett auf öffent­­liche Verkehrs­­mittel, und führt über die Lindau­nis­­brücke nach Kosel. Die Etappe wird dadurch sehr lang (+16km) und eignet sich in erster Linie für Rad­pil­gernde. Für diese alter­native Weg­­füh­rung verlässt man am besten bereits in Moldenit den ausge­­schil­­derten Weg. Der Abschnitt vom Abzweig in Moldenit bis zur Kreuzung in Kosel allein beträgt damit gut 31km.

Wegbeschreibung:   Am Abzweig in Moldenit folgt man nicht der Ausschil­derung nach rechts, sondern setzt seinen Weg auf der alten Kreis­­bahn­­trasse gerade­aus fort. Kurz darauf erreicht man Schaalby und über­quert die K114. Auf der gegen­­über­­lie­­genden Straßen­seite führt die alte Kreis­bahn­­trasse weiter gerade­aus. Schnell verlässt man wieder bebautes Gebiet und fährt inmitten der Felder auf der teils mit Gras überwach­­senen ehe­­ma­ligen Bahn­trasse. Zwischen­­durch überquert man einige Straßen, Orte werden hingegen überwiegend gemieden.

Alternativweg, weiter auf der alten Kreisbahntrasse (Foto © caminotogo.de)

Nach knapp 11km führt der Weg kurzzeitig auf einer Teerstraße. Man ist nun am Rande von Steinfeld ange­kom­­men, und über­quert nach wenigen Metern die K47(Loiter Straße) und fährt wiederum gerade­aus weiter auf der alten Kreis­­bahn­­trasse. Man passiert einige rechts des Weges liegende Häuser und schon hat man das Orts­gebiet wieder verlas­sen. Auf der alten Bahn­­trasse überquert man die Brebel­­holzer Straße und gelangt kurz darauf erneut an eine Teer­piste (Moor­straße). Lt. Wegweiser geradeaus sind es noch 3,9km bis Süderbrarup.

Theoretisch könnte man immer weiter der ehem­aligen Bahn­trasse folgen, bis nach Süder­brarup (knapp 16km seit Abzweig Moldenit) – ein wirklich idyl­lischer Weg durch den Natur­park Schlei. Von Süder­­brarup gelangt man dann mit dem Zug (Variante A) nach Eckernförde.

Um zur Lindaunisbrücke zu gelangen, wendet man sich auf der Moorstraße nach rechts, 300m weiter erreicht man die Süder­braruper Straße (K119) und es geht auf dem Fahrrad­weg nach links. Nach weiteren 300m fährt man nach rechts in die Straße Affegünt (vgl. Plan C).

Wegalternative während der Bauarbeiten Schleifähre (Komoot • OpenStreetMap Karte)

(vgl. Seite 46-48 – 20220814).

Seite 50 | Die „guten Nachrichten für Nasch­katzen: Der Naschi­könig in Weseby hat wieder geöffnet. Die Öffnungs­zeiten haben sich nur leicht verän­dert: Sa/So wird die Pforte um 11.00 Uhr geöff­net“ vom 1.6.2021 hatten leider nicht lange Bestand. Seit 2022 scheint der Kiosk nunmehr dauerhaft geschlossen. Wir hoffen auf eine Änderung. (vgl. Seite 50 – 20220820).

Seite 51 | Einkaufsmöglichkeit für Lebens­mittel und Getränke in Kosel: Heute haben wir einen Hinweis aus Kosel erhal­ten. Im Koseler Dorf­­laden bekommt man inzwi­schen nicht nur Bäcke­rei­­waren, sondern auch sonstige Lebens­­mittel und Getränke. Sehr gut zu wissen, ins­be­­son­­dere, wenn man in Kosel über­nach­­ten möchte. Es ist also nicht zwangs­­läufig erfor­­der­­lich, sich (alle) Lebens­­mittel aus Brodersby oder gar Schleswig mit­zu­­bringen. Weitere Infos und Öffnungs­­zeiten findest du auf Seite 51 im Buch. (20210523)

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Kapitel 3 • von Kosel nach Eckernförde

Seite 54 | Hinter dem Bültsee: Nach Erreichen der Bundes­straße bitte unbedingt wie im Buch beschrie­ben rechts gehen. Wichtig: Das gegen­über­lie­gende Wald­gebiet ist mili­tä­risches Sperr­gebiet, in dem auch Schieß­übungen durch­ge­führt werden. Das Betre­ten des Waldes ist aus diesem Grunde verboten, auch wenn uns Trampel­pfade dazu verfüh­ren wollen. Also bitte der Wegbe­schrei­bung im Pilger­weg­führer und der Aus­schil­derung folgen. (20200705)

Seite 56 | Wegal­ter­native vor Eckern­förde : Hinter dem Erlebnis­spiel­platz mit dem Fitness-Par­cours bietet sich eine sehr schöne Weg­alter­native in die Innen­stadt von Eckern­förde an. Diese Alter­native ist unwesent­lich kür­zer, und unterwegs können wir der am Weg liegenden Eich­hörn­chen-Schutz­station und dem Umwelt­Info­Zentrum einen Besuch abstatten. (20210605)

Wegbe­schrei­bung:

Wir biegen also hinter dem Fitness-Par­cours nicht auf den schma­leren Pfad entlang des Noors nach rechts ab, sondern bleiben auf der brei­te­ren Piste. An dem Abzweig sehen wir schon den Tunnel, durch den wir nach 80m die Schnell­straße unter­queren. Hinter der Schnell­straße befin­det sich rechter Hand das Gelände des UmweltInfo­Zentrums. Zum Eingang der Eichhörn­chen-Schutz­station gehen wir 170m nach der Unter­führung rechts in den Hans-Christian-Ander­sen-Weg. Der Eingang liegt nach 70m auf der rechten Seite. (Foto © CMGOTT 2021)

In der Eichhörnchen-Schutz­station können wir die possier­lichen kleinen Freunde bestau­nen. Die Gehege bieten Findel­kin­dern sowie behin­der­ten Eichhörn­chen Schutz, bis sie ggf. wieder in die Frei­heit ausge­wil­dert wer­den können. Neben Schau­ta­feln bieten freund­liche Helfer allerlei Infor­ma­tionen über die Tiere und ihre Lebens­be­din­gungen. Das weit­läufige Gelände des Umwelt­Info­Zentrums lädt zudem zum Verwei­len ein. Wir finden hier verschie­dene Öko­sy­steme wie eine Streu­obst­wiese, Trocken­bio­tope, einen Kloster-, einen Färber- und einen Fleder­maus­garten sowie einen Fühl­pfad für den es sich lohnt die Schuhe aus­zu­ziehen. Einzig die Schnell­straße schmä­lert ein biss­chen das Vergnügen. • Info Umwelt­Zentrum ist frei zugäng­lich • Die Eich­­hörn­chen-Schutz­­station ist geöff­net Di/Mi Sa/So jeweils 10.00-16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten • Website www.eichhoernchen-eck.de

Für den weiteren Weg in die Innen­stadt gehen wir auf dem Noor­wander­weg weiter gera­deaus. Linker Hand liegen Schreber­­gärten hinter hohen Hecken, rechter Hand eine Streu­obst­wiese. Wir unter­queren nach weite­ren 100m die Bahn­trasse und gehen weiter tenden­ziell gerade­aus. Wenig später beginnt die Bebau­ung von Eckern­förde. Unser Pfad verläuft nun als Rad- und Fußweg neben der Wohn­straße Pferde­markt, vor uns sehen wir schon den Rundsilo am Hafen, ein Wahr­zei­chen von Eckern­förde. Nach ins­ge­samt 400m (seit der Bahn­unter­führung) errei­chen wir eine Ampel­kreu­zung, über­queren diese, und auf der gegen­über­lie­genden Seite errei­chen wir das Hafen­becken von Eckern­förde. Wir können dieses rechts­seitig umrun­den, und tref­fen an der Hafen­spitze auf die gewohnte Aus­schil­derung. Alter­nativ können wir auch vor dem Hafen­becken links in die Straße Vogel­sang gehen, und hinter dem Restau­rant Siegfried-Werft auf der schmalen Fußgänger­brücke den Hafen überqueren. Auf der gegen­über­lie­gen­den Seite gehen wir gerade­aus in die Frau-Clara-Straße, überqueren die Lange­brück­straße, und gelangen zum Kirchplatz. Angekommen.

Die gepunktete Linie entspricht der oben beschrie­benen Weg­alter­native und die blaue Linie dem mit Muschel und Pfeil markier­ten Jakobsweg.

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Kapitel 4 • von Eckernförde nach Gettorf

Bislang gibt es keine Neuig­keiten für diesen Abschnitt des Weges. Wir wünschen dir einen guten Weg.

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Kapitel 5 • von Gettorf nach Kiel

Seite 74 | Wegalternative in der Wik mit Besuch der Petrus­kirche: Die Wegvariante ist unwe­sent­­lich länger, dafür aber deut­­lich schö­ner – zudem sehen wir dabei die Petrus­­kirche. Frei­tag bis Sonn­­­tag verführt das Café „Drei­­­master“ zu einer Pause bei Torten und herz­­­haf­ten Speisen. 2020 wurde das Café „Drei­­master“ übri­­gens zum besten Café Kiels gewählt (Café Kiel Award).  😉  (20210605)

Die Petrus­­kirche wurde 1905-07 als Garni­sons­­­kirche für die Marine­­­an­ge­­­hö­­rigen gebaut. Sie gehört zu den größ­ten und bedeu­­­tend­­­sten Jugend­s­­til­­kirchen in Deutsch­­land. Bekannt ist sie auch für ihre Akustik, weshalb sie auch für Konzerte und wei­tere kultu­­relle Veran­­stal­­tungen genutzt wird. Seit 2016 ist sie die Heimat der Apostel Kirchen­­gemeinde. • Info: Apostel Kirchen­­gemeinde • Kontakt: Gemeinde­­büro: Ralf Ziesemer, Termine nach Verein­­barung, T 0431-16456, kontakt@akg-kiel.deÖffnungs­zeiten: zu den Café-Zei­ten am Wochen­ende • Gottes­­dienste: So 10.30 Uhr • Stempel: im Gemein­de­büro • Internet: www.akg-kiel.de  • Das Café Drei­­master in den Räum­­lich­­keiten des ehe­­ma­­ligen Kon­fir­­ma­­tions­­saals der Petrus­­­kirche ist ab dem 4.6.2021 wieder geöff­net (Fr-So 14.00-18.00 Uhr, T 0176-72153841, www.cafe-dreimaster.de).  (Foto © Maike aus Kiel 2021)

Hier nun die Wegbeschreibung:

Um die Wegalter­native zu nehmen, gehen wir von der Holte­n­auer Fähre zunächst wie gehabt die Schleusen­­straße bis zur Kreu­­zung bei Famila und biegen dort wie gehabt nach links in die Prinz-Hein­rich-Straße. Bereits nach 150m (hinter Aldi) verlas­sen wir die ausge­schil­­derte Route und nehmen den schmalen Fußweg nach links. 150 m weiter gelan­­gen wir an die Adalbert­­straße Ecke Arkona­­straße. Auf der gegen­­über­­liegenden Straßen­­seite sehen wir schon die ehe­ma­lige Garni­­sons­­kirche. Wir gehen rechts und die nächste Straße links (Weimarer Straße). Über den Park­­platz gelan­gen wir zum Eingang der Kirche.

Um anschließend unseren Weg Rich­tung Revent­­lou­­brücke fort­­zu­­setzen, gehen wir vom Park­­platz aus tenden­­ziell im­mer geradeaus durch den Anschar­­park. Nach ins­­gesamt 400m errei­chen wir die Kiel­­linie, gehen links und sind wieder auf dem aus­ge­­schil­­derten Jakobs­weg.

Einen herzlichen Dank für diese schöne Wegalternative an Pilgerin Maike aus Kiel.

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Kapitel 6 • von Kiel nach Preetz

Seite 82 | Busver­bin­dung nach Welling­dorf: Für jene, die in Kiel über­­nach­­tet haben, und nicht den Weg ent­lang der Straße nach Wel­ling­­dorf gehen möch­ten, hat Lisa aus Aachen nach­­fol­­genden TiPP: Ab Bahnhof Kiel fahren die Bus­­li­nien 100 und 200 nach Wel­ling­­dorf, die Ziel­­hal­te­stelle trägt den Namen „See­­fisch­­markt“. Bitte aus­­stei­gen. Weiter geht es in Fahrt­­rich­­tung ent­lang der Schön­ber­­ger Straße. Die gewohnte Aus­­schil­­de­rung fin­den wir ab der Quer­­straße Am See­fisch­markt auf der gegen­­über­­lie­­gen­den, linken Straßen­­seite. Danke Lisa. (20190805)

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Kapitel 7 • von Preetz nach Plön

Seite 96 | An der Sophien­hof­kapelle steht neuer­dings eine Ruhebank, die bei Sonnenschein zu einer Pause einlädt. Im Topf mit der Stockrose steckt eine Laterne, brennt die darin befind­liche Kerze, ist die Kapelle geöff­net. Andern­falls kann man wie im Pilger­weg­führer beschrie­ben gern den Küster anrufen, lässt es sich einrich­ten, kommt er und schließt die Kapelle auf. Außer­dem gibt es nun ein Gäste­buch, welches in den Torstäben im Eingangs­bereich der Kapelle steckt. Hier kannst du deine Grüße und Gedanken hinter­lassen (20210825).

Seite 98 | Die Landschlachterei in Theresienhof ist geschlossen
(20200705).

Seite 101 | Der Stempel in der Nikolai­kirche liegt im Chor­raum im Pult in der oberen Schublade (20210605).

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Kapitel 8 • von Plön nach Bosau

Seite 106 | Wegalternative hinter der Fegetasche: Parallel zum Missionsweg bietet sich für Fuß­pil­gernde eine deut­lich schönere, fuß­freund­lichere und zudem unge­fähr­lichere Weg­alter­native durch den Wald. Der Weg ist gleich lang, aber frei von Asphalt und Auto­ver­kehr. Er ist zwar nicht aus­ge­schil­dert, verfehlen kann man ihn nicht. Für Radpilger ist diese Weg­alter­native nicht geeignet, sie bleiben bitte auf dem Missions­weg bis zum Alten­heim von Gut Ruh­leben (wie im Buch beschrie­ben, auch ausge­schildert als Fahrrad­weg Richtung Bosau). (20210604 – Foto © CMGOTT 2021)

Wegbeschreibung:

Wir biegen von der B76 kommend zunächst wie beschrieben in den Missions­weg und passie­ren die beiden Einkehr­möglich­keiten linker Hand. Bereits nach 170m gehen wir links einen unschein­baren Pfad in den Wald hinauf. Der Weg führt uns zunächst in ent­gegen­gesetzter Richtung, also zurück in Rich­tung B76. Stetig anstei­gend stehen wir schließ­lich ober­halb der Lokale und der B76, dann beschreibt der Pfad einen Bogen und wir gehen süd­wärts. Zunächst steigt der Pfad noch leicht an, dann geht es abwärts und wir errei­chen die schmale Teerpiste Vierhusen, gehen tenden­ziell gerade­aus, und auf der gegen­über­lie­genden Seite erneut einen Waldpfad steil den Hügel hinauf. Im Weiteren folgen wir im stetigen Auf und Ab dem Waldpfad auf dem Rücken einer Hügel­kette. Rechts unten, für uns nicht einsehbar, verläuft der Missions­weg. Linker Hand, weiter unten, liegt ein ein­ge­zäuntes Wald­stück. Wir erreichen schließ­lich eine quer­ver­laufende breitere Waldpiste und wenden uns nach links. Einen wenig später nach rechts führenden Wald­weg igno­rieren wir und gehen gerade­aus. Hinter einem Bach­lauf errei­chen wir eine Gabe­lung, hier gehen wir rechts. Wir kön­nen stehen bleiben, inne halten und dem Vogel­kon­zert lauschen. Rechter Hand können wir hinter den Bäumen einen Waldsee erahnen. Unse­rem Pfad folgen wir bis wir erneut auf einen brei­teren quer­ver­lau­fenden Wald­weg stoßen. Wir gehen hier rechts, und die nächste Möglich­keit links. Nun befin­den wir uns wieder auf dem ausge­schil­derten Weg in Rich­tung Bosau, und die wohl­bekann­ten Muschel­zeichen und Pfeile weisen uns den Weg. Ins­gesamt 1,8km Wald­weg liegen hinter uns .. schön, oder?

Seite 111 | Mini-Kiosk in Bosau geschlossen: Hotel Schwanen­see und damit auch der damit verbun­dene Mini-Kiosk sind geschlos­sen. Einkaufs­möglich­keiten gibt es zuvor in Plön oder im Weiteren in Hutzfeld. (20210401)

Und hier noch ein Tipp für Bosau: Im „Café Achter de Mur“ (im Haus oder auf der Terrasse) bekommst du riesige Por­tionen leckers­ter Torten serviert. Sehr, sehr lecker 😉 (dieses sind übrigens zwei halbe Stücke 😉 • Info: Achter de Mur 2, 23715 Bosau, T 04527-202, geöffnet Mi-So 12.00-18.00 Uhr (Foto © CMGOTT 2021)

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Kapitel 9 • von Bosau nach Ahrensbök

Seite 112-113 | Alternative Wegführung zwischen Klein­neu­dorf und Hutz­feld bei schlechtem Wetter. Je nach Jahres­zeit ist der Grasweg hinter Klein­neu­dorf eher hart­­ge­sot­­tenen „Natur­­freaks“ zu empfeh­­len. Das Gras steht zeit­weise knie­­hoch und ist viel­leicht auch mal mit Bren­­nes­­seln und Disteln durch­­setzt (Anmer­kung: Derzeit frisch gemäht!). Löcher und Spur­­ril­­len unter dem Gras sind dann nur schwer­ zu erken­nen, so dass eine erhöhte Gefahr besteht umzu­knicken. Insbe­son­dere zu diesen Zeiten und bei Nässe empfeh­­len wir daher: in Klein­n­eu­dorf nicht wie aus­­ge­­schil­­dert gerade­­aus auf dem Gras­­weg zu gehen, son­­dern nach rechts der Teer­­straße zu folgen. Auf dieser gelangt man nach 800m an die Kreis­­straße K53 (Eutiner Straße), der man nach links 2,6km auf dem Fuß- und Rad­weg bis nach Hutzfeld folgt. Am Geld­­auto­­maten der Spar­­kas­­sen in Hutzfeld stößt von links der Alte Schulweg  (markierte Weg­führung) dazu, wir gehen weiter gerade­aus und sind nun zurück auf dem Jakobs­­weg und die gewohn­­ten Muschel­­zeichen weisen uns wieder den Weg. Alter­nativ folgt man dem Fuß- und Radweg neben der Kreis­straße K53 bereits ab Bosau, bis nach Hutzfeld. Fahrrad­fah­rern sei dieser Weg ohne­hin empfoh­len (siehe Seite 152). (20190707)

Anmer­kung: Wer dem mar­kier­ten Weg folgt, findet sich inmitten der Natur wieder. Ein wahrhaft tolles Erlebnis. Ultreia!

Herzlichen Dank den beiden Pilgerinnen  Gaby und Martina für dieses beein­druckende Foto vom 16. Mai 2021.

Seite 112 | Der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen: Tatsächlich gibt es Neuig­keiten für diesen Abschnitt des Weges: Der Fehler­­teu­fel hat sich ein­ge­­schli­­chen. Trotz unzäh­­liger Test­­leser (inkl. Wiebke Fischer, Thomas Werner und Weg­pa­ten vor Ort) war es uns bis­­lang nicht aufge­­fal­len. Rich­tig ist die Strecken­­an­gabe auf der letz­ten Buch­seite (im Umschlag hin­ten): 20,1km.

Irr­tüm­lich sind in der Listen­­über­­sicht auf Seite 112 trotz großer Sorg­­falt die Werte des voraus­­ge­­gan­­ge­nen Kapitels wieder­­holt wor­­den. Sorry. Viel­­leicht haben wir diesen Fehler aber auch einge­­baut, um euch den Sinn des QR-Codes im Buch/Kapitel vor Augen zu führen.? Smile. Es ist sinn­voll, sich jeweils am Vortag das bevor­­steh­­ende Kapitel über den QR-Code auf­­zu­­rufen. Wir danken Annette und Jürgen aus Konstanz für diesen Hinweis – und wün­schen euch allen einen guten Weg. (20190429)

korri­gierte Seite 112 im Buch

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Kapitel 10 • von Ahrensbök nach Curau

Seite 124 | Wegalternative durchs Curauer Moor: Diese markierte Etappe führt uns 2km auf dem geteer­ten Rad- und Fußweg entlang der L184. Wir nennen das Asphalt­meditation. In den Sommer­monaten gibt es eine Mög­lich­keit, diese Asphalt­­medi­­tation gegen eine um 1,5km län­gere Moor­­medi­­ta­­tion zu tau­­schen – aller­­dings nur für Aben­­teuer­lus­tige, die sich durch einen vielleicht auch mat­schi­gen Weg nicht ab­schre­cken las­sen. Für Rad­pil­ger und in den Win­ter­mo­na­ten auch für Fuß­pil­gern­de ist diese Alter­native nicht ge­eig­net. Auch nach starken Regen­fällen sollten Fußpil­gernde besser auf der Teer­straße bleiben. Der Weg ist nicht ausge­schil­dert, mit nachfol­gender Beschrei­bung aber sehr leicht zu finden und traumhaft schön. (20210528 – Foto © CMGOTT 2021)

Wegbeschreibung:

Wir verlassen Dunkelsdorf wie im Buch beschrieben auf der Turm­straße. In der Rechs­kurve nach dem Orts­aus­gangs­schild verlassen wir den ausge­schil­derten Weg und folgen nach links, am Wald­rand entlang, der schmalen Piste Richtung Böbs. 300m weiter gelan­gen wir in den Wald. Wir bleiben auf der Schotter­piste, die wenig später einen Links­bogen beschreibt. Nach weite­ren 200m gelan­gen wir an eine Gabe­lung, wir nehmen die rechte Variante und gehen vorbei an einem einzeln stehen­den Holz- und Stein­haus am Wal­drand. Kurz darauf errei­chen wir die Teer­piste Schwinken­rade. Wir gehen hier rechts und nach 30m wieder links, vorbei an einer Holz­schranke, in den Wald. Auf dem Wald­wirt­schafts­weg gehen wir leicht den Hügel hinun­ter, und wir befin­den uns wieder in einem Märchen­wald. Nach 500m errei­chen wir eine weitere Gabe­lung, hier nehmen wir den schmaleren linken Wirtschafts­weg. Wir gehen unter den tief hängen­den Ästen hin­durch durch den Buchen­wald. Nach 300m errei­chen wir eine weitere Gabelung, und nehmen auch hier den schmaleren halb­linken Pfad. Wir gehen an einem Holzzaun entlang und erreichen kurz darauf den Wald­rand. Rechter Hand liegt eine Weide, eingefasst mit einem Stachel­draht­zaun. Abgesehen von diesem Zaun sehen wir keine Hinweise auf Zivi­li­sation, und wir hören nur das Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume und das Zwitschern der Vögel. Welche Ruhe liegt in diesem Ort?!  Der Weg wird noch ein bisschen schmaler, aber weiter­hin deut­lich als (Gras)weg erkenn­bar. Nach 200m errei­chen wir eine Piste in einer Kurve, hier biegen wir rechts ab. Der Unter­grund wechselt sofort wieder und wir befinden uns auf einem Grasweg inmitten der Natur. Linker Hand grasen Gallo­ways, die Robust­rinder Schleswig-Holsteins, hinter einem Zaun. Nach lang­anhal­tenden Regen­fällen kann es auf den nächsten 100m matschig werden, im Hoch­som­mer mag es hier auch viele Mücken geben, wir gehen durch das Moor. Wir gehen auf einen Wald zu. Am Waldrand steht rechter Hand eine Ruhebank. Wir können hier eine Pause einlegen und die Stille und die Natur genießen. Nun gehen wir auf einem etwas erhöhten Weg, links und rechts befindet sich ein Tümpel. Wir errei­chen eine Teer­piste und biegen rechts ab. Inmitten der Wiesen gelangen wir nach 900m an einen Abzweig. Rechter Hand steht eine Informations­tafel, die uns über die Entstehung des „Curauer Moors“ infor­miert. Wir überqueren einen Graben nach links und errei­chen nach 200m den Malken­dorfer Weg (K37). Aber noch davor, mit einem Graben und einem Knick von der Kreis­straße getrennt, verläuft nach links ein Grasweg, dem wir am Feldsaum entlang folgen können (Anmerkung: Der Malken­dorfer Weg hat keinen Rad- und Fußweg, und die Autos fahren schnell. Also besser den Grasweg wählen). Vor uns sehen wir schon die Curauer Kirche, der wir uns nun Schritt für Schritt nähern. Schließ­lich gehen wir auf die links von uns liegende Kreis­straße, über­queren diese und setzen unseren Weg in selber Rich­tung auf dem Rad- und Fußweg fort. Wir errei­chen die Kreuzung Malken­dorfer Weg/Lübecker Land­straße. Geradeaus führt uns die Curauer Dorf­straße zur Curauer Kirche. Angekommen.

Seite 125 | Die Kirche in Curau ist täglich von 10.00-18.00 Uhr geöffnet
(20200612).

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Kapitel 11 • von Curau nach Lübeck

Bislang gibt es keine Neuigkeiten für diesen Abschnitt des Weges. Wir wünschen dir einen guten Weg.

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Kapitel 13 • Ein Tag in der Hansestadt Lübeck

Seite 130 | In der St.-Jakobi-Gemeinde Lübeck gibt es Neuig­keiten!  « Sitzen, entspannen, einen Kaffee trin­ken und dazu eine Klei­nig­­keit essen – das können Besu­cher der St.-Jakobi-Kirche im neuen Café Camino. Das Café soll ein Pilger­­zen­trum in den histo­­ri­schen Pasto­ren­­häu­sern wer­­den, das offen für alle Menschen ist. Und es soll ein Bei­spiel dafür sein, dass Men­schen unter­­schied­­lichen Alters und aus unter­­schied­­lichen Kultu­ren an einem Strang ziehen und ein Projekt gemein­­sam voran­­brin­gen können.

So wird eine syrische Familie Mit­be­trei­­ber des Cafés und gemein­­sam mit Jugend­­lichen, Ehren­­amt­lichen und Pil­gern­­den das zukünf­­tige Café Camino betrei­­ben. Inte­­gra­tion geschieht dort, wo Men­schen im Mit­ein­­ander-Tun das Unter­­schied­­liche und das Verbin­­dende konkret erfah­ren und lern­be­reit die eige­nen kultu­rel­len Wurzeln als indi­­vi­­duel­len und nicht im­mer als all­ge­mein­­gül­tigen Wert ansehen. Das schafft Freiheit im Umgang miteinander. »

Das Café Camino ist inzwi­schen geöff­­net und empfängt Pilger und alle ande­ren Besucher. Wir freuen uns auf eure Fotos. (20190712 – Foto © CMGOTT 2019)

Nachspann:  wir freuen uns, dass du unsere Neuig­keiten nutzt.

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