Die Welt dreht sich.
Nichts bleibt so, wie es ist.

Wir halten dich auf dem Lau­fen­­den. Hier fin­dest du tempo­­räre und dauer­­hafte Ände­­run­­gen im Weg­­ver­­lauf sowie Tipps, die ande­re Pilger uns haben zukom­­­men lassen. Wich­tiger Hinweis: Die Updates sind nicht in zeitlicher Folge geordnet. Viel­mehr haben wir die Reihen­folge der Infos nach den Kapiteln im Buch – und dann entspre­chend der Folge auf dem Weg – gewählt, soll heißen: Die Änderungen sind nachfolgend aufgeführt, so wie wir sie auf dem Weg antreffen (also „Schritt-für-Schritt„).   🙂

Schreib uns, wenn du eine neue Unter­kunft oder eine beson­­dere Sehens­­wür­dig­­keit entdeckt hast. Bestimmt freuen sich andere Pilgerinnen und Pilger über deinen Tipp.

Neuigkeiten vom Weg und Tipps anderer Pilger findest du hier – chronologisch  sortiert nach den ein­zel­nen Etap­pen des Weges. Du kannst ­­scrol­len und dir die gesamte Liste anschau­en, oder mit­tels QR-Code im Buch zu Beginn eines Kapitel zu der jeweiligen Etap­pe sprin­gen. Wenn du die Liste vor dei­ner Pilger­­fahrt aus­druckst, kannst du sie in Papier­­form mit­­neh­­men. Bedenke aber: Auf das Aus­­drucken zu verzichten spart Gewicht und schont Ressour­­cen. Viel­­leicht magst du dir stattdessen je­weils am Vor­abend das folgende Kapitel anschauen. So ist es auch immer brandaktuell. 🙂

Mit Hilfe des QR-Codes jeweils am Anfang des Kapitels im Buch springst du auto­­matisch an die rich­tige Stelle auf die­ser Seite. In der nächsten Auflage werden wir die dauer­­haften Neue­­run­­gen im neuen Pilger­­weg- und Wan­der­führer mit ein­fließen lassen.

Via Jutlandica Ostroute

Pilgerweg- und Wander­führer für die Via Jutlandica Ost­route: Ände­rungen am Weg seit Druck­legung im März 2019. Bei den Nach­drucken in 2020, 2021, 2023 und 2024 haben wir in den Büchern einen Teil der Updates bereits aktualisiert.

Kapitel­übersicht:

(Kapitel 0) Schleswig, vom Bahnhof zum Dom • (Kapitel 1) Schleswig nach → Brodersby • (Kapitel 2) Brodersby nach → Kosel • (Kapitel 3) Kosel nach → Eckernförde • (Kapitel 4) Eckernförde nach → Gettorf • (Kapitel 5) Gettorf nach → Kiel • (Kapitel 6) Kiel nach → Preetz • (Kapitel 7) Preetz nach → Plön • (Kapitel 8) Plön nach → Bosau • (Kapitel 9) Bosau nach → Ahrensbök • (Kapitel 10) Ahrensbök nach → Curau • (Kapitel 11) Curau nach → Lübeck • (Kapitel 12) Lübeck Stadttour

Sollte die Karte auf dem Smartphone zu klein dargestellt werden, kannst du sie einfach mit zwei Fingern „aufziehen“ – und vergrößert anzeigen lassen.  (2019-2022 | Copyright Karte © Edition caminotogo.de)
Kapitel 0 • Schleswig, vom Bahnhof zum Dom

Seite 34 |  Die Restaurierungsarbeiten am St.-Petri-Dom zu Schleswig sind abgeschlossen. Schaue dich um und genieße die Frische in dieser altehrwürdigen Halle. Du fragst dich, warum die hinteren Stuhlreihen noch fehlen? Sie sind noch nicht gespendet worden. Auch der Turm kann wieder  erklommen werden (bis 30min vor Schließung des Doms, €2). Besuche den Dom  unbedingt und lass dich überraschen.  (20210530, 20220815)

Schleswiger St.-Petri-Dom nach Abschluss der umfangreichen Renovierungsarbeiten zwischen 2019 und 2022 (Foto  © caminotogo.de)

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Kapitel 1 • von Schleswig nach Brodersby

Vorabinfo | Bitte lies frühzeitig unseren Hinweis im Kapitel zwischen Brodersby und Kosel. Das geht wie gewohnt sehr einfach: Bitte ruf dazu schon jetzt die Infos zum Thema (QR-Code im Kapitel von Brodersby nach Kosel) auf. (20220801, 20221101, 20230415)

Seite 37 | Das „kleine Traumcafé“ hat den Besitzer und auch den Namen gewech­selt. Nun heißt es Café Alte Apotheke.  Die gute Nachricht:   Den „Haus­kuchen­teller“ gibt es weiterhin 😉  – und auch die Öffnungs­zeiten sind geblieben. (20210602)

Seite 39 | Hinter dem Kloster­­ge­lände bietet sich eine sehr schöne Weg­­al­ter­­native bis zur Alten Kreis­­­bahn­­­trasse an. Dieser Weg ist gleich­­lang, aber deut­­lich schöner. An der Schlei kann man sich noch einmal den See­wind um die Nase wehen lassen, wir passieren eine Land­spitze mit dem schönen Namen Kap der Freiheit, und gelan­gen schließ­­­lich über das Schul­­ge­lände der Dänischen Schule an die Alte Kreis­­­bahn­­­trasse. (20200705)

Hier nun die Wegbeschreibung:

Am Klostergelände vorbei, gehen wir nicht nach links in den Holmer Noorweg, sondern wenige Meter versetzt nach rechts auf einen gepflas­­terten Rad- und Fußweg. Dieser führt uns zurück an die Schlei. Linker Hand liegen hoch­­prei­­sige Wohn­­be­­bauung, rechter Hand die Schlei. Zahl­­reiche Bänke, teil­­weise mit Tischen, teil­­weise mit Wetter­­schutz, laden zu einer Pause und viel­leicht auch zu einem Picknick ein. (Foto © CMGOTT 2020)

Am Kap der Freiheit beschreibt der Weg einen Links­bogen, linker Hand liegt das „Restau­rant und Hotel Strand­­leben“. Aufgrund der geho­­be­nen Preis­­kate­­gorie haben wir es in unserer Unter­kunfts­­liste nicht mit aufge­­nom­­men, aber für einen Kaffee und ein Stück Erd­beer­­kuchen wird das Budget mög­licher­­weise reichen? Die Öffnungs­­zeiten sind leider stark ein­ge­­schränkt (Info: Restau­­rant Strand­­leben, Früh­­stück tägl. 8.00-10.30 Uhr 15,-/ pP | Warme Küche Mo-Fr 17.00-21.00, Sa/So 12.00-16.00 Uhr | Bistro, Kaffee u. Kuchen Sa/So 12.00-16.00 Uhr). Weiter geht es entlang der Schlei, an gemau­erten Stufen vorbei (Sitz­­ge­­le­gen­­heit mit Blick auf die Schlei). An dessen Ende umrunden wir linksseitig einen Neubau und gelangen zur Straße Auf der Frei­heit. Wir gehen rechts und über­queren einen kleinen Bach. Dahin­ter führt nach links ein geteer­ter Fuß- und Rad­weg zwi­schen Kletter­­wand und Skater­bahn zur A.P. Møller Skolen, der däni­schen Schule von Schleswig. Wir über­que­ren das Gelände und gelan­gen auf der gegen­­über­­lie­­genden Seite auf die Teerpiste Werk­straße. Hier wenden wir uns nach links, und gehen nach wenigen Metern nach rechts auf die Alte Kreis­­bahn­trasse. Nun befin­­den wir uns wieder auf dem Weg, und finden die gewohnte Ausschil­de­rung. (20200705, 20231004)

Seite 42 | Pilger Winfried hat uns einen „bestürzenden“ Hinweis gegeben. Nach Rück­sprache mit der Kirchen­gemeinde hat sich das leider bestätigt:

Die Kahlebyer Kirche St.-Marien ist seit Anfang April bis auf Weiteres für jegliche Besuche ver­schlos­sen. Grund dafür sind massive Risse im Mauer­werk, die darauf hin­deuten, dass der Dach­stuhl nicht mehr sicher gehal­ten wird. Es besteht Einsturzgefahr.

Für die Prüfung und Sicherung der Statik muss die Decke mit der schönen Bemalung leider von unten geöffnet werden. Wie lange die Sanie­rungs­arbeiten dauern werden, ist derzeit ungewiss. (20240408, 20240417)

Seite 44 | Gute Neuigkeiten für den Weg unmittelbar vor Brodersby. Der Weg wurde deutlich verbessert. Die Senke,  in der es nach anhal­ten­den Regen­fäl­len schlam­mig bis unpas­sier­bar werden konnte, ist durch einen Holz­bohlen­pfad nun jeder­zeit begehbar gemacht worden. Wir können also in jedem Fall trocke­nen Fußes von Geel über den schönen Knick­pfad nach Brodersby gelangen. (20210514 – Foto © CMGOTT 2021)

Seite 44-45 | Die Kirche St.-Andreas in Brodersby ist leider nicht mehr an allen Wochentagen geöffnet. Wer vormittags (i.d.R. zwischen 8.00 und 13.00 Uhr) an einem Dienstag, Donnerstag oder Freitag nach Brodersby kommt, kann die schöne Kirche von innen besichtigen. Ein Stempelkasten soll außen angebracht werden, damit kann man seinen Pilgerpass selbst stempeln. (20240403)

Sei­ten 44-45 |  Die Kirchen­­gemeinde Broders­by-Kahle­by-Molde­nit hat eine neue Web­­seite und ist nun unter: www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/gemeinden/kreisgebiet-schleswig-flensburg/brodersby-kahleby-moldenit zu erreichen. (20190514)

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Kapitel 2 • von Brodersby nach Kosel

Seite 46-48 | Eine wichtige und überaus erfreuliche Mit­tei­lung:   Die Fähre über die Schlei bei Missunde hat ihren Regelbetrieb wieder aufgenommen! Der Betrieb ist bis September 2024 sichergestellt.  Kurz gesagt: Die Schleifähre fährt wieder!

(vgl. Seite 46-48 / 20220814, 20221101, 20230614, 20240101, 20240310, 20240409).

Seite 50 | Seit 2022 scheint der Kiosk nunmehr dauerhaft geschlossen. An dem Kiosk werden umfänglich Sanierungsarbeiten vor­ge­nom­men. Wir hoffen auf eine Wieder­eröffnung. (20201002, 20210601, 20220816).

Seite 51 | In Kosel gibt es leider keine Einkaufsmöglichkeit mehr. Bäckerei und Dorfladen sind dauerhaft geschlossen. Die nächste Möglichkeit bietet sich in Eckernförde (ca. 10km). (20231001).

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Kapitel 3 • von Kosel nach Eckernförde

Seite 54 | Hinter dem Bültsee: Nach Erreichen der Bundes­straße bitte unbedingt wie im Buch beschrie­ben rechts gehen. Wichtig: Das gegen­über­lie­gende Wald­gebiet ist mili­tä­risches Sperr­gebiet, in dem auch Schieß­übungen durch­ge­führt werden. Das Betre­ten des Waldes ist aus diesem Grunde verboten, auch wenn uns Trampel­pfade dazu verfüh­ren wollen. Also bitte der Wegbe­schrei­bung im Pilger­weg­führer und der Aus­schil­derung folgen. (20200705)

Seite 56 | Wegal­ter­native vor Eckern­förde : Hinter dem Erlebnis­spiel­platz mit dem Fitness-Par­cours bietet sich eine sehr schöne Weg­alter­native in die Innen­stadt von Eckern­förde an. Diese Alter­native ist unwesent­lich kür­zer, und unterwegs können wir der am Weg liegenden Eich­hörn­chen-Schutz­station und dem Umwelt­Info­Zentrum einen Besuch abstatten. (20210605)

Wegbe­schrei­bung:

Wir biegen also hinter dem Fitness-Par­cours nicht auf den schma­leren Pfad entlang des Noors nach rechts ab, sondern bleiben auf der brei­te­ren Piste. An dem Abzweig sehen wir schon den Tunnel, durch den wir nach 80m die Schnell­straße unter­queren. Hinter der Schnell­straße befin­det sich rechter Hand das Gelände des UmweltInfo­Zentrums. Zum Eingang der Eichhörn­chen-Schutz­station gehen wir 170m nach der Unter­führung rechts in den Hans-Christian-Ander­sen-Weg. Der Eingang liegt nach 70m auf der rechten Seite. (Foto © CMGOTT 2021)

In der Eichhörnchen-Schutz­station können wir die possier­lichen kleinen Freunde bestau­nen. Die Gehege bieten Findel­kin­dern sowie behin­der­ten Eichhörn­chen Schutz, bis sie ggf. wieder in die Frei­heit ausge­wil­dert wer­den können. Neben Schau­ta­feln bieten freund­liche Helfer allerlei Infor­ma­tionen über die Tiere und ihre Lebens­be­din­gungen. Das weit­läufige Gelände des Umwelt­Info­Zentrums lädt zudem zum Verwei­len ein. Wir finden hier verschie­dene Öko­sy­steme wie eine Streu­obst­wiese, Trocken­bio­tope, einen Kloster-, einen Färber- und einen Fleder­maus­garten sowie einen Fühl­pfad für den es sich lohnt die Schuhe aus­zu­ziehen. Einzig die Schnell­straße schmä­lert ein biss­chen das Vergnügen. • Info Umwelt­Zentrum ist frei zugäng­lich • Die Eich­­hörn­chen-Schutz­­station ist geöff­net Di/Mi Sa/So jeweils 10.00-16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten • Website www.eichhoernchen-eck.de

Für den weiteren Weg in die Innen­stadt gehen wir auf dem Noor­wander­weg weiter gera­deaus. Linker Hand liegen Schreber­­gärten hinter hohen Hecken, rechter Hand eine Streu­obst­wiese. Wir unter­queren nach weite­ren 100m die Bahn­trasse und gehen weiter tenden­ziell gerade­aus. Wenig später beginnt die Bebau­ung von Eckern­förde. Unser Pfad verläuft nun als Rad- und Fußweg neben der Wohn­straße Pferde­markt, vor uns sehen wir schon den Rundsilo am Hafen, ein Wahr­zei­chen von Eckern­förde. Nach ins­ge­samt 400m (seit der Bahn­unter­führung) errei­chen wir eine Ampel­kreu­zung, über­queren diese, und auf der gegen­über­lie­genden Seite errei­chen wir das Hafen­becken von Eckern­förde. Wir können dieses rechts­seitig umrun­den, und tref­fen an der Hafen­spitze auf die gewohnte Aus­schil­derung. Alter­nativ können wir auch vor dem Hafen­becken links in die Straße Vogel­sang gehen, und hinter dem Restau­rant Siegfried-Werft auf der schmalen Fußgänger­brücke den Hafen überqueren. Auf der gegen­über­lie­gen­den Seite gehen wir gerade­aus in die Frau-Clara-Straße, überqueren die Lange­brück­straße, und gelangen zum Kirchplatz. Angekommen.

Die gepunktete Linie entspricht der oben beschrie­benen Weg­alter­native und die blaue Linie dem mit Muschel und Pfeil markier­ten Jakobsweg.

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Kapitel 4 • von Eckernförde nach Gettorf

Bislang gibt es keine Neuig­keiten für diesen Abschnitt des Weges. Wir wünschen dir einen guten Weg.

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Kapitel 5 • von Gettorf nach Kiel

Seite 72 | Der Schaugarten oberhalb des Spur­platten­weges entlang des Nord-Ostsee-Kanals ist leider dauer­haft geschlossen. (20230404)

Seite 73 | Aufgrund von Bau­arbeiten ist der Fuß- und Radweg entlang des Nord-Ostsee-Kanals ab der Levensauer Brücke gesperrt, vom 15. April bis voraussichtlich 8. Oktober 2024 ist auch die Brücke gesperrt.

Die gute Nachricht:     Es gibt einen Shuttle-Bus, der Fuß­gän­ger und auch Fahr­räder kosten­frei auf die andere Seite des Kanals befördert.

Ab dort gibt es eine sehr gute Alter­native, die Birte (Pilgerin, Weg­patin und Gast­­ge­berin) für uns ausge­­tüf­telt, getestet und beschrie­ben hat.

Achtung: Vor Ort gibt es zwar Hin­weise auf die Sper­­rung, aber keine Umlei­­­tungs­­­em­pfeh­­lung. Besser also, wir folgen Birtes Empfeh­­lung, die mit ihrer Weg­be­­schrei­­bung sicher zu fin­den ist. Nach 6,6km errei­chen wir in der Wik (Seite 74) wieder den aus­ge­­schil­­derten Weg.

Info: Wer zur Übernachtung nach Holtenau gelan­gen möchte, geht dann (am Ende der vorhe­rigen Weg­be­schrei­bung) dem Jakobs­­weg entge­gen und setzt mit der Holte­­nauer Fähre über den Kanal, zurück an die andere Ufer­seite. Die Weg­be­­schrei­­bung folgt unter­halb der nachfolgenden Karte.

Ein gelungener Alterna­tiv­weg während der Bauarbeiten an der Brücke  .

Ausweichroute von der Levensauer Hoch­brücke bis Prinz-Hein­­rich-Straße –  Birtes Wegbe­schreibung:   Kurz vor der Hoch­brücke entfernt sich der Spur­­plat­ten­weg einige Meter vom Kanal und steigt leicht an. Oben ange­­kom­­men passie­ren wir eine rot-weiße Schranke. Ab hier folgen wir nicht mehr den Muschel-Weg­­weisern, die uns wieder zum Kanal führen würden, denn dieser Weg ist aufgrund von Arbeiten für den Neubau der Levensauer Hoch­­brücke gesperrt. Statt­­dessen biegen wir links auf die asphal­­tierte Straße ab (Fahr­­rad­­weg­­weiser Rich­tung Felm u. Neu­wit­ten­­bek folgen) und folgen dieser 650m. Am Ende der Straße stoßen wir auf die Alt­wit­ten­beker Straße. Halb­rechts (an der Kieler Straße) liegt der Gasthof Levensau.  Hier gibt es, leicht nach links versetzt,  eine Bushal­te­stelle für den Shuttle-Bus, der Wande­rer, Rad­fahrer und Pilgernde auf die andere Seite des  Kanals bringt.

Info:   Busverbindung ab Neuwittenbek: 6.00-23.30 Uhr, Mo-Fr alle 30min, Sa/So stündlich, Fahrzeit 20min (bis „Rungholplatz“ auf der gegenüber­liegenden Kanal­seite im Stadt­teil Suchsdorf. Die genauen Abfahrts­zeiten findest du → hier.

An der Endhaltestelle Rungholtplatz  steigen wir aus, gehen ein paar Schritte zurück an den Verkehrs­kreisel und gehen nach rechts in die Ostsee­straße.  Bei der nächsten Möglich­keit biegen wir nach rechts in den Usedomer Weg. Die Straße beschreibt eine Links­kurve, kurz darauf errei­chen wir die quer­ver­lau­fende Straße Hohnbarg­redder. Hier gehen wir rechts, durch­­que­ren einen Tunnel, und folgen dann dem Weg (Dieks­redder) weiter durch ein Wohn­­gebiet. Die nächste Quer­straße über­­queren wir und gehen weiter gerade­aus bis an einen Teich. Am Teich biegen wir links ab, halten uns dann an der nächsten Mög­lich­­keit rechts (Rich­­tung Kirche), folgen für ein paar Meter der Alte Dorf­­straße und biegen dann links in den Fuß- und Rad­weg. Wir folgen dem Weg entlang eines weiteren Teiches und biegen am Ende des Weges leicht rechts auf die Asphalt­­straße ab. Nun geht es wieder durch einen Tunnel und danach biegen wir rechts ab. Wir folgen dem Weg und kom­­men nun am Trai­nings­gelände des Fußball­ zweit­­ligisten Holstein Kiel vorbei. Nach 200m biegen wir nach links ab. An einem alten grünen Tor folgen wir dem Weg weiter gerade­aus, und auch an der Bank geht es weiter gerade­aus. Nun kom­men wir an eine Weg­­ga­be­lung im Wald mit 4 Mög­lich­­keiten: Hier gehen wir tenden­ziell gerade­aus, leicht rechts (etwa auf „2 Uhr“. Nicht rechts ab!).

Wir folgen dem Weg nun immer weiter geradeaus. Es gibt nach­ein­­ander mehrere Abzwei­­gun­gen nach links und rechts, die wir aber nicht beachten. Wir gehen weiter gerade­aus, passieren zwei rot-weiße Schranken und über­queren nach 430m eine asphal­­tierte Straße. Es geht weiter gerade­aus. Wir passie­ren erneut eine rot-weiße Schranke und über­queren eine weitere Straße. Nun kom­men wir zu einem klei­nen Wald­­park­­platz mit einer kleinen über­dach­ten Rastmöglichkeit.

Wir überqueren den Parkplatz und gehen dann weiter. Jetzt folgen wir der Beschil­­derung zum Tier­­ge­hege Tannen­berg (gerade­aus). Auf einer Fuß­­gän­­ger­­brücke über­que­ren wir ein Bahn­gleis und gelan­gen durch ein Tor ins Tier­­ge­hege Tan­nen­­berg. Wir folgen dem Weg weiter und gehen auch an den beiden nächsten Weg­­kreu­­zungen gerade­aus. An der zweiten gibt es eine schöne über­dachte Rast­­mög­­lich­keit. An der fol­gen­den Weg­­kreu­­zung halten wir uns links. Hier gibt es Gehege mit Ziegen, Wild­­schweinen und Sikawild.

Nun geht es geradeaus (bzw. halb rechts, wenn man bei den Tieren war) auf ein Tor zu. Durch das Tor verlas­sen wir das Tier­gehege Tan­nen­berg und folgen dem Weg aufwärts, und gehen weiter auf einer asphal­tierten Straße. Wir durch­queren einen weite­ren Tunnel. An der nächsten Möglich­keit biegen wir ganz scharf links ab. Nach weni­gen Metern gabelt sich der Weg wieder und wir biegen rechts ab und folgen dem Weg entlang der Klein­gärten. Wir kom­men an eine Straße (Hans-Detlev-Prien-Straße). Hier biegen wir rechts ab, um gleich darauf wieder nach links in den Fuß­weg ein­zu­biegen. Wir folgen dem Weg bis wir an eine große Verkehrs­kreuzung gelangen.

Hier müssen wir nur noch über zwei Ampeln auf die gegenüberliegende Seite der Kreuzung gelangen und wir sind zurück auf dem Jakobsweg. Weiter geht es die Prinz-Heinrich-Straße entlang. Das Einkaufszentrum mit Famila (Seite 74) liegt linker Hand und die runden Muschelaufkleber weisen uns wieder den Weg.

Anmerkung:   Wer nach Holtenau gehen möchte, geht nach Über­queren der Kreu­zung nach links (ent­gegen der Weg­füh­rung des markier­ten Jakobs­weges),  tenden­ziell 650m gerade­aus ent­lang der Schleusen­straße, bis zum Kanal und setzt mit der Holtenauer Fähre über. (20230409, 20240403)

Seite 74 | Wegalternative in der Wik mit Besuch der Petrus­kirche: Die Wegvariante ist unwe­sent­­lich länger, dafür aber deut­­lich schö­ner – zudem sehen wir dabei die Petrus­­kirche. Frei­tag bis Sonn­­­tag verführt das Café „Drei­­­master“ zu einer Pause bei Torten und herz­­­haf­ten Speisen. 2020 wurde das Café „Drei­­master“ übri­­gens zum besten Café Kiels gewählt (Café Kiel Award).   😉  (20210605)

Die Petrus­­kirche wurde 1905-07 als Garni­sons­­­kirche für die Marine­­­an­ge­­­hö­­rigen gebaut. Sie gehört zu den größ­ten und bedeu­­­tend­­­sten Jugend­s­­til­­kirchen in Deutsch­­land. Bekannt ist sie auch für ihre Akustik, weshalb sie auch für Konzerte und wei­tere kultu­­relle Veran­­stal­­tungen genutzt wird. Seit 2016 ist sie die Heimat der Apostel Kirchen­­gemeinde. • Info: Apostel Kirchen­­gemeinde • Kontakt: Gemeinde­­büro: Ralf Ziesemer, Termine nach Verein­­barung, T 0431-16456, kontakt@akg-kiel.deÖffnungs­zeiten: zu den Café-Zei­ten am Wochen­ende • Gottes­­dienste: So 10.30 Uhr • Stempel: im Gemein­de­büro • Internet: www.akg-kiel.de  • Das Café Drei­­master in den Räum­­lich­­keiten des ehe­­ma­­ligen Kon­fir­­ma­­tions­­saals der Petrus­­­kirche ist ab dem 4.6.2021 wieder geöff­net (Fr-So 14.00-18.00 Uhr, T 0176-72153841, www.cafe-dreimaster.de).  (Foto © Maike aus Kiel 2021)

Hier nun die Wegbeschreibung:

Um die Wegalter­native zu nehmen, gehen wir von der Holte­n­auer Fähre zunächst wie gehabt die Schleusen­­straße bis zur Kreu­­zung bei Famila und biegen dort wie gehabt nach links in die Prinz-Hein­rich-Straße. Bereits nach 150m (hinter Aldi) verlas­sen wir die ausge­schil­­derte Route und nehmen den schmalen Fußweg nach links. 150 m weiter gelan­­gen wir an die Adalbert­­straße Ecke Arkona­­straße. Auf der gegen­­über­­liegenden Straßen­­seite sehen wir schon die ehe­ma­lige Garni­­sons­­kirche. Wir gehen rechts und die nächste Straße links (Weimarer Straße). Über den Park­­platz gelan­gen wir zum Eingang der Kirche.

Um anschließend unseren Weg Rich­tung Revent­­lou­­brücke fort­­zu­­setzen, gehen wir vom Park­­platz aus tenden­­ziell im­mer geradeaus durch den Anschar­­park. Nach ins­­gesamt 400m errei­chen wir die Kiel­­linie, gehen links und sind wieder auf dem aus­ge­­schil­­derten Jakobs­weg.


Einen herzlichen Dank für diese schöne Wegalternative an Pilgerin Maike aus Kiel.

Seite 76 | Die Fähre nach Wellingdorf verkehrt inzwischen auch an Samstagen. Wer also samstags nach Kiel kommt und das Stadtzentrum dieses Mal nicht weiter besuchen möchte, gelangt direkt von der Reventloubrücke nach Wellingdorf. Du musst dazu also nicht den Umweg über die Hörnbrücke nehmen.

Die Schwentine-Fähre (F2) ab Reventloubrücke verkehrt Mo-Fr zwischen 5.23 und 21.38 Uhr und Sa zwischen 8.30-16.15 Uhr halbstündlich. Sonntags fährt sie weiterhin nicht. Weitere Infos gibt es unter: www.sfk-kiel.de/faehrlinien/schwentine.
(20230405, 20230423, 20231015, 20240320)

Seite 77 | Die St.-Nikolai-Kirche in Kiel erhält eine neue Heizungsanlage, und ist deshalb bis voraussichtlich Ende Oktober 2023 für den Besuch gesperrt. In den Vormittagsstunden (Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr) kann man in der „Turmhalle“ der Kirche einen Stempel erhalten. (20230405, 20230423)

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Kapitel 6 • von Kiel nach Preetz

Seite 82 | Busver­bin­dung nach Welling­dorf: Für jene, die in Kiel über­­nach­­tet haben, und nicht den Weg ent­lang der Straße nach Wel­ling­­dorf gehen möch­ten, hat Lisa aus Aachen nach­­fol­­genden TiPP: Ab Bahnhof Kiel fahren die Bus­­li­nien 100 und 200 nach Wel­ling­­dorf, die Ziel­­hal­te­stelle trägt den Namen „See­­fisch­­markt“. Bitte aus­­stei­gen. Weiter geht es in Fahrt­­rich­­tung ent­lang der Schön­ber­­ger Straße. Die gewohnte Aus­­schil­­de­rung fin­den wir ab der Quer­­straße Am See­fisch­markt auf der gegen­­über­­lie­­gen­den, linken Straßen­­seite. Danke Lisa. (20190805)

Seite 89  |  Am Laubfrosch-Ausblick wurde eine Ruhebank aufgestellt, die zu einer sonnigen Pause mit Weitblick einlädt. Einen herzlichen Dank für das Foto an die Pilgerinnen Regina und Ulrike. (20240403 – Foto © CMGOTT 2024)

Seite 90/91  |  Die Klosterverwaltung (ehemals Klosterhof 5) ist umgezogen. Zu finden ist sie jetzt im Haus Nummer 24, hinter der Klosterkirche. (20240403 – Foto © CMGOTT 2024)

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Kapitel 7 • von Preetz nach Plön

Seite 96 | An der Sophien­hof­kapelle steht neuer­dings eine Ruhebank, die bei Sonnenschein zu einer Pause einlädt. Im Topf mit der Stockrose steckt eine Laterne, brennt die darin befind­liche Kerze, ist die Kapelle geöff­net. Andern­falls kann man wie im Pilger­weg­führer beschrie­ben gern den Küster anrufen, lässt es sich einrich­ten, kommt er und schließt die Kapelle auf. Außer­dem gibt es nun ein Gäste­buch, welches in den Torstäben im Eingangs­bereich der Kapelle steckt. Hier kannst du deine Grüße und Gedanken hinter­lassen. (20210825)

Seite 98 | Die  Landschlachterei in Theresienhof ist geschlossen. (20200705)

Seite 101 | Der Stempel in der Nikolai­kirche liegt im Chor­raum im Pult in der oberen Schublade. (20210605)

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Kapitel 8 • von Plön nach Bosau

Seite 106 | Wegalternative hinter der Fegetasche: Parallel zum Missionsweg bietet sich für Fuß­pil­gernde eine deut­lich schönere, fuß­freund­lichere und zudem unge­fähr­lichere Weg­alter­native durch den Wald. Der Weg ist gleich lang, aber frei von Asphalt und Auto­ver­kehr. Er ist zwar nicht aus­ge­schil­dert, verfehlen kann man ihn nicht. Für Radpilger ist diese Weg­alter­native nicht geeignet, sie bleiben bitte auf dem Missions­weg bis zum Alten­heim von Gut Ruh­leben (wie im Buch beschrie­ben, auch ausge­schildert als Fahrrad­weg Richtung Bosau). (20210604 – Foto © CMGOTT 2021)

Wegbeschreibung:

Wir biegen von der B76 kommend zunächst wie beschrieben in den Missions­weg und passie­ren die beiden Einkehr­möglich­keiten linker Hand. Bereits nach 170m gehen wir links einen unschein­baren Pfad in den Wald hinauf. Der Weg führt uns zunächst in ent­gegen­gesetzter Richtung, also zurück in Rich­tung B76. Stetig anstei­gend stehen wir schließ­lich ober­halb der Lokale und der B76, dann beschreibt der Pfad einen Bogen und wir gehen süd­wärts. Zunächst steigt der Pfad noch leicht an, dann geht es abwärts und wir errei­chen die schmale Teerpiste Vierhusen, gehen tenden­ziell gerade­aus, und auf der gegen­über­lie­genden Seite erneut einen Waldpfad steil den Hügel hinauf. Im Weiteren folgen wir im stetigen Auf und Ab dem Waldpfad auf dem Rücken einer Hügel­kette. Rechts unten, für uns nicht einsehbar, verläuft der Missions­weg. Linker Hand, weiter unten, liegt ein ein­ge­zäuntes Wald­stück. Wir erreichen schließ­lich eine quer­ver­laufende breitere Waldpiste und wenden uns nach links. Einen wenig später nach rechts führenden Wald­weg igno­rieren wir und gehen gerade­aus. Hinter einem Bach­lauf errei­chen wir eine Gabe­lung, hier gehen wir rechts. Wir kön­nen stehen bleiben, inne halten und dem Vogel­kon­zert lauschen. Rechter Hand können wir hinter den Bäumen einen Waldsee erahnen. Unse­rem Pfad folgen wir bis wir erneut auf einen brei­teren quer­ver­lau­fenden Wald­weg stoßen. Wir gehen hier rechts, und die nächste Möglich­keit links. Nun befin­den wir uns wieder auf dem ausge­schil­derten Weg in Rich­tung Bosau, und die wohl­bekann­ten Muschel­zeichen und Pfeile weisen uns den Weg. Ins­gesamt 1,8km Wald­weg liegen hinter uns .. schön, oder?

Seite 111 | Mini-Kiosk in Bosau geschlossen: Hotel Schwanen­see und damit auch der damit verbun­dene Mini-Kiosk sind geschlos­sen. Einkaufs­möglich­keiten gibt es zuvor in Plön oder im Weiteren in Hutzfeld. (20210401)

Leider erreicht uns heute die Nachricht, dass das Café Achter de Mur in Bosau geschlossen ist. Wir hoffen darauf, das es im Sommer wieder öffnet.  Und hier noch ein Tipp für Bosau: Im „Café Achter de Mur“ (im Haus oder auf der Terrasse) bekommst du riesige Por­tionen leckers­ter Torten serviert. Sehr, sehr lecker 😉  • Info: Achter de Mur 2, 23715 Bosau, T 04527-202, geöffnet Mi-So 13.00-18.00 Uhr. (20210815, 20230422)

Dieses sind übrigens zwei halbe Stücke. 😉 (Foto © CMGOTT 2021)

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Kapitel 9 • von Bosau nach Ahrensbök

Seite 112-113 | Alternative Wegführung zwischen Klein­neu­dorf und Hutz­feld bei schlechtem Wetter. Je nach Jahres­zeit ist der Grasweg hinter Klein­neu­dorf eher hart­­ge­sot­­tenen „Natur­­freaks“ zu empfeh­­len. Das Gras steht zeit­weise knie­­hoch und ist viel­leicht auch mal mit Bren­­nes­­seln und Disteln durch­­setzt (Anmer­kung: Derzeit frisch gemäht!). Löcher und Spur­­ril­­len unter dem Gras sind dann nur schwer­ zu erken­nen, so dass eine erhöhte Gefahr besteht umzu­knicken. Insbe­son­dere zu diesen Zeiten und bei Nässe empfeh­­len wir daher: in Klein­n­eu­dorf nicht wie aus­­ge­­schil­­dert gerade­­aus auf dem Gras­­weg zu gehen, son­­dern nach rechts der Teer­­straße zu folgen. Auf dieser gelangt man nach 800m an die Kreis­­straße K53 (Eutiner Straße), der man nach links 2,6km auf dem Fuß- und Rad­weg bis nach Hutzfeld folgt. Am Geld­­auto­­maten der Spar­­kas­­sen in Hutzfeld stößt von links der Alte Schulweg  (markierte Weg­führung) dazu, wir gehen weiter gerade­aus und sind nun zurück auf dem Jakobs­­weg und die gewohn­­ten Muschel­­zeichen weisen uns wieder den Weg. Alter­nativ folgt man dem Fuß- und Radweg neben der Kreis­straße K53 bereits ab Bosau, bis nach Hutzfeld. Fahrrad­fah­rern sei dieser Weg ohne­hin empfoh­len (siehe Seite 152). (20190707)

Anmer­kung: Wer dem mar­kier­ten Weg folgt, findet sich inmitten der Natur wieder. Ein wahrhaft tolles Erlebnis. Ultreia!

Herzlichen Dank den beiden Pilgerinnen  Gaby und Martina für dieses beein­druckende Foto vom 16. Mai 2021.

Seite 116 | Aus Glasau gibt es tolle Neuigkeiten: Mitten im Ort ist im April 2023 ein MarktTREFF eröff­net worden, in welchem man sich mit Lebens­mitteln und Geträn­ken versorgen und wo man im Café einkehren kann.

Die Adresse in Glasau: Dorfstr. 6a. Öffnungs­zeit Café/Back­shop: Mo-Fr 6.00-12.30 und 14.30-17.30 (außer Mi), Sa/So 7.00-10.00 Uhr (Anm. Hier gibt es übrigens eben­falls die leckeren Mandel­hörnchen von Bäckerei Schmidt). Personal­besetzte Öffnungs­zeit Mini-Super­markt: Mo-Sa 8-12.00 Uhr (außer Mi), Mo+Do/Fr zusätz­lich 16-18.00 Uhr. Und wer die deutsch­land­weit gültige „myEnso-Kunden­karte“ hat, kann sogar rund um die Uhr einkaufen gehen. (20230402)

Hier gibt es das Video von der Eröffnung des MarktTREFFs Anfang April 2023:

Bei Interesse mehr Infos: Hier geht es zu den Presseartikeln   →

Seite 117 | Gute Nachrichten:   Eine Weg­sper­rung im Ahrens­böker Wald, wie es sie  aufgrund der Brutzeit des Seeadlers im Jahre 2022 und 2023 gegeben hatte, wird es entsprechend der Auskunft der zuständigen Stelle in diesem Jahr nicht geben. Wir können also dem ausge­schil­derten Weg durch den Wald gehen .  (20230415, 20230505, 20230823, 20240515)

Seite 121 | Wir geben gern den Einkehr-TiPP der Pilgernden Petra und Clemens weiter: „In Ahrensbök gibt es in der Lübecker Str. 10 (nahe der Kirche, neben dem Eiscafé) den neuen tollen Imbiss «Immersatt für Besseresser». Es wird hervorragend gekocht und zubereitet.“ Die Öffnungszeiten: Di-Fr 11.30-14.30 und 17.30-21.00, Sa/So 11.30-14.30 und 17.00-21.00 Uhr, Mo Ruhetag (Tel. 04525-5599438). Wir wünschen einen Guten Appetit! (20220401)

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Kapitel 10 • von Ahrensbök nach Curau

Seite 124 | Wegalternative durchs Curauer Moor: Diese markierte Etappe führt uns 2km auf dem geteer­ten Rad- und Fußweg entlang der L184. Wir nennen das Asphalt­meditation. In den Sommer­monaten gibt es eine Mög­lich­keit, diese Asphalt­­medi­­tation gegen eine um 1,5km län­gere Moor­­medi­­ta­­tion zu tau­­schen – aller­­dings nur für Aben­­teuer­lus­tige, die sich durch einen vielleicht auch mat­schi­gen Weg nicht ab­schre­cken las­sen. Für Rad­pil­ger und in den Win­ter­mo­na­ten auch für Fuß­pil­gern­de ist diese Alter­native nicht ge­eig­net. Auch nach starken Regen­fällen sollten Fußpil­gernde besser auf der Teer­straße bleiben. Der Weg ist nicht ausge­schil­dert, mit nachfol­gender Beschrei­bung aber sehr leicht zu finden und traumhaft schön. (20210528, 20221114 – Foto © CMGOTT 2021)

Wegbeschreibung:

Wir verlassen Dunkelsdorf wie im Buch beschrie­ben auf der Turm­straße. Unmit­tel­bar vor dem Orts­aus­gangs­schild führt ein Erdweg nach links. Entlang eines Feld­saums gelangt man an einge­zäunte Teiche. Wir um­rund­en das Gelände auf einem schmalen Pfad links­seitig ent­lang des Zauns, gelan­gen in den Wald hinein und über­queren auf einer ein­fa­chen Brücke den unschein­baren Schwinken­rader Mühlen­bach.

Kurz darauf gelan­gen wir an einen Waldweg und gehen links. Bereits nach 150m stoßen wir auf einen weite­ren Wald­weg, gehen hier rechts, und nach weite­ren 300m wieder links , vorbei an einem einzeln stehen­­den Holz- und Stein­­haus am Wal­d­rand. Kurz darauf errei­­chen wir die Teer­­piste Schwinken­rade. Wir gehen hier rechts und nach 30m wieder links, vorbei an einer Holz­­schranke, in den Wald.

Auf dem Wald­­wirt­­schafts­­weg gehen wir leicht den Hügel hinun­ter, und wir befin­­den uns wieder in einem Märchen­­wald. Nach 500m errei­­chen wir eine weitere Gabe­­lung, hier nehmen wir den schmaleren linken Wirtschafts­weg. Wir gehen unter den tief hängen­den Ästen hin­durch durch den Buchen­wald. Nach 300m errei­chen wir eine weitere Gabelung, und nehmen auch hier den schmaleren halb­linken Pfad. Wir gehen an einem Holzzaun entlang und erreichen kurz darauf den Wald­rand.

Rechter Hand liegt eine Weide, eingefasst mit einem Stachel­draht­zaun. Abgesehen von diesem Zaun sehen wir keine Hinweise auf Zivi­li­sation, und wir hören nur das Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume und das Zwitschern der Vögel. Welche Ruhe liegt in diesem Ort?!  Der Weg wird noch ein bisschen schmaler, aber weiter­hin deut­lich als (Gras)weg erkenn­bar. Nach 200m errei­chen wir eine Piste in einer Kurve, Hier biegen wir rechts ab. Der Unter­grund wechselt sofort wieder und wir befinden uns auf einem Grasweg inmitten der Natur. Linker Hand grasen Gallo­ways, die Robust­rinder Schleswig-Holsteins, hinter einem Zaun. Nach lang­anhal­tenden Regen­fällen kann es auf den nächsten 100m matschig werden, im Hoch­som­mer mag es hier auch viele Mücken geben, wir gehen durch das Moor. Wir gehen auf einen Wald zu.

Am Waldrand steht rechter Hand eine Ruhebank. Wir können hier eine Pause einlegen und die Stille und die Natur genießen. Nun gehen wir auf einem etwas erhöhten Weg, links und rechts befindet sich ein Tümpel. Wir errei­chen eine Teer­piste und biegen rechts ab. Inmitten der Wiesen gelangen wir nach 900m an einen Abzweig. Rechter Hand steht eine Informations­tafel, die uns über die Entstehung des „Curauer Moors“ infor­miert. Wir überqueren einen Graben nach links und errei­chen nach 200m den Malken­dorfer Weg (K37). Aber noch davor, mit einem Graben und einem Knick von der Kreis­straße getrennt, verläuft nach links ein Grasweg, dem wir am Feldsaum entlang folgen können (Anmerkung: Der Malken­dorfer Weg hat keinen Rad- und Fußweg, und die Autos fahren schnell. Also besser den Grasweg wählen). Vor uns sehen wir schon die Curauer Kirche, der wir uns nun Schritt für Schritt nähern. Schließ­lich gehen wir auf die links von uns liegende Kreis­straße, über­queren diese und setzen unseren Weg in selber Rich­tung auf dem Rad- und Fußweg fort. Wir errei­chen die Kreuzung Malken­dorfer Weg/Lübecker Land­straße. Geradeaus führt uns die Curauer Dorf­straße zur Curauer Kirche. Angekommen.

Seite 125 | Die Kirche in Curau ist täglich von 10.00-18.00 Uhr geöffnet
(20200612).

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Kapitel 11 • von Curau nach Lübeck

Bislang gibt es keine Neuigkeiten für diesen Abschnitt des Weges. Wir wünschen dir einen guten Weg.

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Kapitel 13 • Ein Tag in der Hansestadt Lübeck

Seite 130 | In der St.-Jakobi-Gemeinde Lübeck gibt es Neuig­keiten!  « Sitzen, entspannen, einen Kaffee trin­ken und dazu eine Klei­nig­­keit essen – das können Besu­cher der St.-Jakobi-Kirche im neuen Café Camino. Das Café soll ein Pilger­­zen­trum in den histo­­ri­schen Pasto­ren­­häu­sern wer­­den, das offen für alle Menschen ist. Und es soll ein Bei­spiel dafür sein, dass Men­schen unter­­schied­­lichen Alters und aus unter­­schied­­lichen Kultu­ren an einem Strang ziehen und ein Projekt gemein­­sam voran­­brin­gen können.

So wird eine syrische Familie Mit­be­trei­­ber des Cafés und gemein­­sam mit Jugend­­lichen, Ehren­­amt­lichen und Pil­gern­­den das zukünf­­tige Café Camino betrei­­ben. Inte­­gra­tion geschieht dort, wo Men­schen im Mit­ein­­ander-Tun das Unter­­schied­­liche und das Verbin­­dende konkret erfah­ren und lern­be­reit die eige­nen kultu­rel­len Wurzeln als indi­­vi­­duel­len und nicht im­mer als all­ge­mein­­gül­tigen Wert ansehen. Das schafft Freiheit im Umgang miteinander. »

Das Café Camino ist inzwi­schen geöff­­net und empfängt Pilger und alle ande­ren Besucher. Wir freuen uns auf eure Fotos. (20190712 – Foto © CMGOTT 2019)


Nachspann:  wir freuen uns, dass du unsere Neuig­keiten nutzt.

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