NEU & druckfrisch!   Erstausgabe: 15. Sept. 2026

Der Wegverlauf des Camino
Vasco del Interior – Vía de Bayona

Diese Seite gibt einen ersten Überblick über den Weg und seine Besonderheiten.

 

Der Jakobsweg durchs Baskenland

Der Camino Vasco del Interior führt von Bayonne bis Vitoria-Gasteiz ca.176km von der Küste in die Ausläufer der Pyrenäen. Er streift den Camino del Norte und mündet in seinem weiteren Verlauf in den Camino francés.

Der Pilgerweg- und Wanderführer der Edition caminotogo enthält detaillierte Wegbeschreibungen, einfache Karten und genaue Streckenangaben, Informationen zum Weg, den Sehenswürdigkeiten und Orten am Weg, den Kirchen und Klöstern sowie den Versorgungsmöglichkeiten unterwegs und an den Zielorten. Der Pilgerwegführer ist ein verlässlicher Partner auf dem Weg.

Der Wegverlauf

Die folgenden Wegabschritte entsprechen den Kapiteln im Pilgerweg- und Wanderführer, anhand dessen man sich seinen eigenen Weg zusammenstellen kann. Passend zu den eigenen Bedürfnisse können Kapitel zusammengefasst werden und die Etappenlängen entsprechend variieren.

Ein Tag in Bayonne

Bevor man die Pilgerreise entlang der französischen Atlantikküste in Richtung Spanien beginnt, kann man sich in der Stadt Bayonne einstimmen. Man kann durch die Altstadtgassen schlendern, der Kathedrale Sainte-Marie und der Markthalle einen Besuch abstatten und in einer der zahlreichen Bars einen Kaffee trinken.

Angekommen – und Zeit für einen Tag in Bayonne.   (Foto © caminotogo.de)
Bayonne – Bidart (15,5km)

Die Etappe führt überwiegend auf kleinen Straßen durch den urbanen Raum von Bayonne / Biarritz. Kurz vor Bidart erreicht man die Steilküste oberhalb des Atlantik. Alternativ kann man den Weg nach Bidart auch in ein bis zwei Tagen entlang des Flusses Adour und der Atlantikküste zurücklegen.

An der Küste bei Bidart.   (Foto © caminotogo.de)
Bidart – Saint-Jean-de-Luz (11,4km)

Wir sind am Meer! Dieses Kapitel führt nahezu ausnahmslos entlang der Küste. Man kann den Surfern bei ihren Kunststücken zuschauen, oder selbst ein (Sonnen-)Bad nehmen. Auch der lange Strand von Saint-Jean-de-Luz, an der die Innenstadt liegt, kann für ein ausgiebiges Bad genutzt werden.

Am Strand vor Saint-Jean-de-Luz.    (Foto © caminotogo.de)
Saint-Jean-de-Luz – Irún (14,4km)

Nun heißt es Abschied nehmen vom Meer. Über die Brücke Charles de Gaulle und entlang des Hafens gelangt man nach Ciboure, der Schwesterstadt von Saint-Jean-de-Luz. Auf Wegen und Pfaden erreicht man Hendaye, den Grenzfluss Bidasoa und über eine Fußgängerbrücke die spanische Stadt Irún (hier beginnt der Camino del Norte).

Auf einem grünen Weg nach Irún.    (Foto © caminotogo.de)
Irún – Elizalde (9,7km)

Dieses Kapitel bietet einen guten Einstieg für Beine und Lunge in die vor uns liegenden Etappen. Wir tauschen das blaue Meer gegen grüne Hügelketten, die es nun zu durchwandern gilt.

Willkommen in Spanien. Es wird hügelig.   (Foto © caminotogo.de)
Elizalde – Hernani (16,5km)

Man scheint immer wieder durch eine Fototapete zu wandern, mit weitem Blick über die baskische Hügellandschaft mit seinen typischen Häusern und ganz viel Landschaft drumherum.

Bereits nach 10km gibt es die Möglichkeit, in der Pilgerherberge bei der kleinen Kapelle Santiagomendi zu übernachten. Von diesem einsamen Ort hoch oben hat man einen grandiosen Blick bis nach San Sebastian und das dahinterliegende Meer.

Auf dem Weg nach Hernani zur Albergue Santiagomendi.   (Foto © caminotogo.de)
Hernani – Andoain (7,5km)

Auf festen Untergründen geht es im Tal des Flusses Oria nahezu stetig in Richtung Südwesten, in Auf und Ab ohne nennenswerte Erhebungen.

Abendstimmung in Andoain.   (Foto © caminotogo.de)

Andoain – Tolosa (12,4km)

Noch vor Verlassen von Andoain können wir die kleine Ermita de Santa Cruz besuchen. Der weitere Weg führt entlang der wenig befahrenen Straße, wir können alternativ aber auch auf der Flusspromenade aus der Stadt hinausgehen. Weiter geht es auf schmalen Pisten und Fuß- und Radwegen ohne nennenswerte Steigungen durch das Tal des Rio Oria. Die mittelalterliche Altstadt von Tolosa mit seinen Gassen und Plätzen erwartet uns.

Tolosa – und weiter entlang des Flusses Oria.   (Foto © caminotogo.de)
Tolosa – Beasain (18,8km)

Dieses Kapitel führt uns zunächst entlang des Paseo Ribeira, der Flusspromenade, aus der Stadt hinaus und auf Fuß- und Radwegen weiter in Richtung Beasain. Kleine Dörfer wie Alegia, Ikaztegieta und Legoretta bieten sich für eine Pause an. Schließlich erreichen wir das Kapitelziel Beasain, mit der Gewissheit, dass es ab morgen wieder in die hügelige Landschaft gehen wird.

Der Weg führt uns durch Beasain.   (Foto © caminotogo.de)
Beasain – Zegama (16,7km)

Es geht wieder in die Berge! Wir verlassen Beasain über eine schmale Fußgängerbrücke und finden uns sofort in der hügeligen Landschaft wieder. Zwischen Pferde-, Kuh- und Schafskoppeln und vorbei an einzelnen Höfen, Dörfern und Weilern sowie dem historischen Dorf Segura gelangen wir nach Zegama, dem beschaulichen Dorf vor dem Aufstieg und dem Tunnel von San Adrian.

Wir erreichen Zegama, am Fuße der Felsen.   (Foto © caminotogo.de)
Zegama – Tunnel von San Adrián – Zalduondo (15,9km)

Wie kann man in wenige Worte fassen, was uns in diesem Kapitel erwartet? Wir versuchen es zunächst mit einem Wort: Königsetappe. Der heutige Weg wird dich wahrscheinlich sprachlos machen. Atemberaubend ist die Aussicht vom Höhleneingang (1.000HM). Wenn wir den Wald hinter uns lassen, wird sich die Landschaft verändert haben. Ein weites Hochplateau (600HM) erwartet uns.

Der Aufstieg liegt hinter uns. Auf direktem Weg zum Tunnel.   (Foto © caminotogo.de)
Zalduondo – Agurain Salvatierra (7,1km)

Zwei Wegalternativen bieten sich für diese recht kurze Distanz an, und auf beiden sind kaum Höhenmeter zu bewältigen. Lassen wir es also ruhig angehen.

Ein Blick zurück auf Zalduondo und die gestrige Etappe.   (Foto © caminotogo.de)
Agurain Salvatierra – Alegria-Dulantzi (12,1km)

Durch kleine, verschlafen wirkende Dörfer und endlose Felder führt der Jakobsweg auf schmalen Wirtschaftswegen durch das weite Tal.

Zwischen Agurain Salvatierra und Vitoria-Gasteiz gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Weg. Da vielen die Wegstrecke bis Vitoria zu weit ist, und Alegria-Dulantzi (1km vom Weg entfernt) eine sehr schöne Pilgerherberge und Versorgungsmöglichkeiten bereithält, kann die Wegstrecke hier unterbrochen werden.

Die pilgerfreundlichen Hospitaleros auf dem Weg geben uns ein Gefühl von Zuhause.   (Foto © caminotogo.de)
Alegria-Dulantzi – Vitoria-Gasteiz (17,7km)

Auf Pisten wandert man heute durch das weite Tal in Richtung der baskischen Hauptstadt Vitoria Gasteiz. Unterwegs kann das Santuario de Nuestra Señora de Estibaliz, das bedeutendste Heiligtum der Provinz Álava, besucht werden.

Ein Blick in unzählige Pilgergesichter.   (Foto © caminotogo.de)
Willkommen in Vitoria-Gasteiz

Vitoria-Gasteiz, Hauptstadt der spanischen Autonomen Region Baskenland und der Provinz Álava, bietet eine sehenswerte Altstadt und ist gleichzeitig eine moderne, quirlige Studentenstadt. 2012 war sie die Umwelthauptstadt Europas. Sie scheint ein lebenswerter Raum zu sein: Autos sind aus der Innenstadt weitestgehend verbannt, insgesamt 115.000 Bäume stehen im Stadtgebiet und 170km Radwege sorgen für einen klimaschonenden Zugang.

Zeit für einen Tag in Vitoria-Gasteiz.   (Foto © caminotogo.de)

 

Wir freuen uns mit Ihnen auf Ihren Weg,
wünschen Ihnen viel VorFreude
und jederzeit einen guten Weg.

Pilgerweg- und Wanderführer
für den Camino Vasco del Interior
von Meer und Sandstränden in die Berge

von Bayonne – über Irún – nach Vitoria-Gasteiz
zum Preis von 20,00 EUR

NEU –  sofort  lieferbar  →

Bestellen Sie ihn jetzt, und halten den Pilgerwegführer druckfrisch in Ihren Händen.
Wir liefern täglich !


←   zum Seitenanfang     ↑     ( nach oben )
←   zurück