Eine vereinfachte Beschreibung für den Weg von Flensburg über Kruså nach Schleswig.

Via Jutlandica – Der Norden

Der über uns erhält­liche Pilgerweg- und Wander­­führer bein­hal­tet neben einer detail­­lierten Weg­­be­­schrei­­bung und Strecken­­an­gaben auch Karten­­dar­­stel­­lungen und interes­sante Infor­­matio­nen zu Sehens­­wertem und den Beson­­der­­heiten am Weges­rand. Er wird damit zum freund­­schaft­­lichen Begleiter auf Ihrem Weg.

Pilgerwegführer 2020  →

Bevor wir uns von Norden Deutschlands aus auf dem Jakobs­weg durch Schles­wig-Hol­stein, viel­leicht auch durch Deutsch­land und im Weite­ren durch Europa begeben, bietet es sich an, die zweit­nörd­lichste Stadt Deutsch­lands zu besuchen. Die quir­lige Stadt am Ostsee­fjord mit seinem Hafen und Hinter­höfen mit seiner Geschichte, Kultur und seinen Kuriositäten entdecken.


Start an der Marienkirche, durch die Norder­straße, das Nordertor und die Neustadt zum Strand­bad Ostsee­bad. Auf dem Strandweg oder im Wald oberhalb der Steilküste nach Wassers­leben, Grenz­über­gang Schuster­kate und auf dänischer Seite auf dem Gendarmstien nach Kruså.


Von Kruså auf dem ehema­ligen Grenz­patrouil­len­weg zum Grenz­übergang Rønsdam, dem Beginn des Jakobswegs Via Jutlandica. Alternativ weiter auf dem Gendarmstien oder auf dem Jakobsweg durch Niehuus, am Niehuus­see und Harrislee vorbei zum Natur­schutz­gebiet Stiftungs­land Schäfer­haus. Auf dem Stadtweg (einer kleinen Teerpiste) zur Lecker Chaussee, geradeaus nach Oberlang­berg, dort rechts, 300m hinter dem Ortsaus­gang gerade­aus auf Ober­lang­berg, am Wende­hammer geradeaus auf dem Sandweg parallel zu den Schienen, Unter­queren der A7, auf der gegenüber­liegenden Seite dem Grasweg folgen. Vorbei am Gestüt, geradeaus überwiegend auf natür­lichen Unter­gründen bis Handewitt. Siedlung Osterkamp, am Spielplatz auf Erdweg rechts, nächste Möglich­keit links, nächste Möglich­keit links und nächste wieder rechts, an Holz­schranke vorbei und geradeaus auf Siedlungs­straße bis zur Haupt­straße von Handewitt. Geradeaus in Petersi­lienweg, in Rechts­bogen links auf Fußweg zur Wester­straße, Gemeinde­haus und über Kirchenstieg zur Kirche Handewitt.


Start an der Kirche Handewitt, auf Fuß- und Radweg neben Kirchberg / L96 Rich­tung Süden. Durch den Handwitter Forst nach Altholz­krug, auf Rad- und Fußweg neben der Flens­burger Straße, am Kreisel ten­den­ziell geradeaus, nach 460m Straße über­que­ren und auf Neben­wegen nach Barderup und zum Sankel­marker See, am Ufer rechts dem Pfad folgen. Ggf. Abstecher zum Café Garten Kiek In. Vom See aus an der Aussichts­platt­form vorbei 600m zum Oeversee­ring und weiter zum Am Braut­platz am Fuß des Kirch- und Fried­hofs­geländes der St.-Georg-Kirche Oeversee.


Von der St-Georg-Kirche in Oeversee auf Stapel­holmer Straße bis Treene­tal, hier links und über die Treene bis B76, auf Fuß- und Radweg rechts, nach 180m links in Krokamp. Auf Neben­wegen zum weit­läu­figen Wald­gebiet Fröruper Berge, am Schafstall vorbei und über die Straße Ballbek zur Groß­solter Straße. Geradeaus durch Süderschme­deby und Kritten­burg nach Sieverstedt, St.-Petri-Kirche und Freibad.


Auf Kirchweg zur Teerpiste Am Schwimmbad, links, nach Stenderup und über Stenderup­holz bis zum Elmholz. Durch den Wald, Möglich­keit für Abstecher zum Poppo­stein. Auf schmalen Wegen zur Streu­sied­lung Stolker­feld und auf Röhmke sowie Röhmker Weg bis zum Dorf­platz von Idstedt. Abstecher 1,5 km zur Gedächt­nis­halle und Kirche Idstedt.


Vom Dorfplatz auf Dorfstraße zur L28, diese über­que­ren, gegen­über auf Park­platz und Schotter­weg zum Idstedter See. Den See links­seitig umrun­den, auf Osterfeld, rechts, hinter „Solar­zentrum Idstedt“ rechts. Durch ausge­dehn­tes Wald­gebiet, Möglich­keit zum Alter­na­tiv­weg über Idstedter Räuber­höhle. An K44 li, dann rechts in Wilhelms­lust, dann links in Bökberg. Auf Wald- und Gras­weg bis Holpuster Weg, links auf Fuß- und Radweg. Mittels Brücke über­que­ren der B201, auf Husumer Weg links und rechts in Königs­willer Weg. Hinter Orts­ausgang links auf schmalem Pfad in den Wald, ten­den­ziell südwärts bis Stampf­mühle, links, am Spiegel­see mit Herkules­statue und Barock­garten mit Gottorfer Globus vorbei, am Tempelchen rechts in Schloss­allee bis Schloss Gottorf mit Skulp­turen­park. Schloss links umrun­den, und über Schloß­insel zur hölzernen Stehle. Zum Dom sowie Fort­set­zung auf der Ostroute links, entlang der Schlei und über die Königs­wiesen, über­queren der Plessen­straße und geradeaus zum St.-Petri-Dom.


Von Schleswig gelangt man mittels Bus oder Bahn wieder nach Hause. Oder wir setzen unseren Jakobsweg fort: zwei Weg­varian­ten führen die Pilger weiter in Rich­tung Santiago de Compostela im Nordwestern Spaniens: die Zentralroute über Rendsburg und Itzehoe, und die Ostroute über Eckern­förde, Kiel, Plön und Lübeck.

Detaillierte Informationen zum Weg mit seinen Beson­der­heiten und Sehens­wür­dig­keiten, Alter­nativen und Orten der Stille, den Einkehr und Einkaufs­mög­lich­keiten sowie GPS Tracks und Karten erhal­ten Sie im und mit dem Pilgerweg- und Wanderführer.

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